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Klick-Tipp: Die Wende-Wirren in der Leipziger Journalistik

Abwicklung, Hungerstreik und Neustart: Auf dem Alumni-Treffen 2025 diskutierten der Gründungsdekan des Fachbereichs für KMW Prof. Dr. Karl Friedrich Reimers, der Gründungsdirektor des Instituts für KMW Prof. Dr. Rüdiger Steinmetz, die damalige Studentin Heike Schüler, der ehemalige Gastprofessor Prof. Dr. Horst Pöttker und die beiden Mittelbau-Angehörigen Dr. Jürgen Schlimper und Dr. Jochen Schlevoigt über die Zeit von 1989 bis 1992. Moderiert wurde das Panel von Dr. Erik Koenen, Experte für Fachgeschichte.

Uwe Krüger, Juliane Stute, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, 26.01.2026 (online)

Zitiert: Wieder sind die Frauen nichts als „Material“

Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter – das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache. […]

Moralischer Bankrott führt nicht mehr zu gesellschaftlicher Ächtung. Nicht einmal sexuelle Verbrechen sind mehr mit einem Bann belegt, solange der Täter Macht und Unterhaltungswert hat.

Jörg Häntzschel, sueddeutsche.de, 10.02.2026 (online)

Klick-Tipp: Wege zu einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung

Digitale Plattformen prägen heute die Infrastruktur öffentlicher Kommunikation. Sie entscheiden über Sichtbarkeit, Reichweite und Auffindbarkeit von Informationen und beeinflussen damit maßgeblich demokratische Meinungsbildungsprozesse. Diese Machtkonzentration geht mit strukturellen Risiken einher: algorithmische Selektion, ökonomische Anreizlogiken und monopolartige Marktstrukturen verengen Vielfalt, begünstigen Desinformation und verschieben öffentliche Diskurse in private, kommerzielle Räume.

 

Jan Kalbhenn, „Wege zu einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Public Open Space im Reformstaatsvertrag“, FES, 11.02.2026 (online)

Zitiert: Lässt sich aus den Millionen neuer Epstein-Dokumente etwas Neues lernen?

Maxwell und Epstein nutzten jede freie Wand, jeden Kaminsims, um dort ihre Prominenten-Fotos auszustellen. Sie sollten die Mädchen ehrfürchtig machen und weiteren Promis erzählen, welche Kontakte in diesem Haus zu haben sind. Sosehr die Veröffentlichung auch zu begrüßen ist, die Erwartung, dieselben…