Zitat: Die mediale Aufmerksamkeitsökonomie hat sich verändert

Die mediale Aufmerksamkeitsökonomie hat sich verändert, auch und insbesondere bei Themen, die in juristische Grauzonen hineinragen. Innerhalb weniger Tage nach der kurzfristigen Ausladung haben Danger Dan, Igor Levit und ihr Team eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die nun sogar noch vor der Ausstrahlung von „Die Anstalt“ stattfand. Was danach im linearen Fernsehen lief, wurde von den beiden diskursiv längst eingeholt.

Konstantin Nowotny, taz.de, 22.07.2026 (online)

Zitiert: Es ist kein Zufall, dass die KI von OpenAI eine andere KI-Firma gehackt hat

Auch wenn der Fall so klingt, als seien wir dem bösen Willen künftiger KI-Systeme machtlos ausgeliefert: So ist es nicht. Vorfälle wie diese sind kein Zufall, und OpenAI weiß das genau: Es ist eine bewusste Design-Entscheidung, agentische KI so zu gestalten, dass…

Zitiert: FIFA-Erfolg in der Kritik

Es herrscht also kein Mangel an berechtigter Kritik an den von der FIFA und ihrer Welt-Regie bestimmten Inszenierungen und Show-Einlagen wie auch am endlosen Gerede davor und danach, auf das die deutschen Senderechte-Käufer schon deswegen setzen mussten, um ihre hohen Kosten pro Fußball-Minute zumindest auf die lange Dauer zu senken.

Dass so viele Menschen so vieles trotzdem mitbekommen und oft sogar gesehen haben, zeigt aber auch: Als Medien-Ereignis hat die WM offenbar trotz allem funktioniert – so sehr man sich auch Distanz zum FIFA-Kommerz oder zum immer noch unsympathischeren Ex-Freund USA wünschen mochte.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 22.07.2026 (online)