Zitiert: Theater beim ZDF (II)

Wir stellen uns die Frage, bei welcher Inszenierung funktioniert Fernsehen wirklich? Wir haben ja nicht die reine Abbildung im Sinn, sondern dass wir möglichst gemeinsam mit den Theaterregisseurinnen und -regisseuren das Stück speziell für die Kameras inszenieren: ohne Publikum aufzeichnen, mit den Kameras auf die Bühne gehen – mitten hinein ins spielende Ensemble. So dass die Schauspielerinnen und Schauspieler in die Kamera sprechen. So kann man einen Mehrwert schaffen über die reine Abbildung hinaus.

Meike Klingenberg, sueddeutsche.de, 09.02.2024 (online)

Zitiert: Wie die ARD Dialog auf auslagert

Gerade die ARD bietet auf YouTube ganze Sendungen wie zum Beispiel das Satiremagazin „Extra3″ an und kümmert sich dort auch um die Kommentare, lässt zu denselben Sendungen aber keine Diskussion in der ARD-Mediathek zu. Wie ist es vertretbar, die Beitragszahlenden zur Diskussion öffentlich-rechtlicher Inhalte auf private, überwachungskapitalistische Plattformen zu zwingen, für die man dann auch noch die Moderation übernimmt?

Leonard Dobusch, suedkurier.de, 10.02.2024 (online)

Zitiert: Theater beim ZDF (I)

Nach dem Ende des ZDF-Theaterkanals 2011 ging die Anzahl der Aufzeichnungen zurück, nicht aber unsere Aufmerksamkeit für die Bühnenkunst im gesamten Programm. Für uns kommt es auf die kluge Mischung an aus visuell anspruchsvollen TV-Adaptionen herausragender Inszenierungen und aktueller Berichterstattung in Aspekte und 3sat Kulturzeit.

Anne Reidt, sueddeutsche.de, 09.02.2024 (online)

Zitiert: Konzentration auf die Medienpreise und die Preisverleihungen beim Grimme-Institut ist zu wenig

Zu den Gesellschaftern des Instituts gehört mit zehn Prozent auch das Land NRW, das 80 Prozent der Kosten trägt, größter Anteilseigner ist mit 40 Prozent der Deutsche Volkshochschulverband. NRW hat das Defizit bei Grimme für 2023 ausgeglichen, will das aber 2024 nicht…