Zitiert: Ohne Stefan Raab hätten RTL 600 Mitarbeiter zwei Jahre weiter beschäftigen können

Hätte man sich die neunzig Millionen für Stefan Raab gespart, hätte man jedem dieser 600 Mitarbeiter ein Monatsgehalt von über 6.000 Euro zahlen können. Und zwar Monat für Monat. Volle zwei Jahre lang. Aber die Senderbosse wollten sich ja unbedingt den vermeintlichen König Midas gönnen. Nur dass der nichts mehr zu Gold macht, sondern alles in Rauch aufgehen lässt, was er anfasst.

Lorenz Meyer, radioeins (rbb), 03.12.2025 (online)

Klick-Tipp: „Es wird ein Empörungscrash herbeialgorithmisiert“

Der Medienrechtler Dieter Dörr sieht die Macht von sozialen Netzwerken, Videoportalen, Instant Messengern und Suchmaschinen nur unzureichend reguliert. „Die öffentliche Willensbildung und damit die freiheitliche Demokratie ist angesichts der weiter ansteigenden Meinungsmacht der Intermediäre erheblichen Gefahren ausgesetzt“, sagte der langjährige Direktor des Mainzer Medieninstituts bei der Konferenz „Global Media Law 2025“ am 6. November in Berlin.

epd medien, 04.12.2025 (online)

Zitiert: Ministerpräsidenten benennen zwei Mitglieder des Medienrats

Die Medienwissenschaftler Anne Bartsch und Alexander Kühnle sollen Mitglieder des neuen Medienrats werden, der Impulse für die Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben soll. Die Geschäftsstelle soll in Weimar sein. […] Nach epd-Informationen hat sich der Hörfunkrat am Donnerstag für die Politikwissenschaftlerin Jeanette…

Zitiert: Strategischer Rechtsbruch wird belohnt

Fallen die Sanktionen für die Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Boulevard-Medien zu niedrig aus? Das meint jedenfalls Rechtsanwalt Christoph Jarno Burghoff, der über das Thema promoviert hat. […] Drei kurze Beispiele: In diesem Jahr wurde ein Boulevardblatt zur Zahlung von 3.000 EUR verurteilt. Anlass…

Zitiert: Animadoks stehen zwischen den Stühlen

Wir bleiben dem Thema Animadok treu, aber die Finanzierung ist weiter schwer. Anfangs dachte ich, dass Animadoks ein erster großer Schritt Richtung Erwachsenenanimation und einfacher als ein Fictionfilm auf die Beine zu stellen sei. Das hat sich nicht bewahrheitet. Animadoks stehen zwischen den Stühlen, werden weder als „richtiger“ Animationsfilm noch als Dokumentarfilm wahrgenommen. Tatsächlich werden sie eher dem Dokumentarfilm zugeordnet, für den man von den Sendern deutlich weniger Geld erhält als für einen Fiction- oder Animationsfilm.

Ralf Kukula, blickpunktfilm.de, 03.12.2025 (online)