Zitiert: Mit dem Journalismus und der Demokratie ist das so eine Sache

In Zeiten von Krise, Klickverlust und KI scheint die Branche mehr denn je auf die Hilfe der Politik angewiesen, endlich ein Umfeld zu schaffen, das den Medien wieder erlaubt, jene Kontrollfunktion auszuüben, die für die Demokratie so unerlässlich ist. Damit sind sie aber auch angewiesen auf die Hilfe derjenigen mit politischer und wirtschaftlicher Macht, die sie ja gerade intensiv kontrollieren sollen, ja, kontrollieren müssen. Mit diesem Spannungsverhältnis können auf beiden Seiten des Machtgefälles nicht alle gleich gut umgehen.

Jana Ballweber, turi2.de, 19.03.2026 (online)

Zitiert: Zu wenig Medienjournalismus

Niemand wird sagen, es gibt zu viel Medienjournalismus, im Gegenteil. Der Schmerz ist meiner Erfahrung nach überall: Es gibt nicht genug. Zu viel in unserer Branche bleibt, wenn überhaupt, oberflächlich besprochen.

Frederik von Castell, turi2.de, 18.03.2026 (online)

Zitiert: Rekord an gemeldeten und gelöschten strafbaren Inhalten

Mehr als 30.000 rechtswidrige Internetinhalte, die Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen zeigen, konnten im letzten Jahr aus dem Netz entfernt werden. Das berichtet der Internetwirtschaftsverband eco von seiner Beschwerdestelle. […]

Bei kinderpornographischen Inhalten berichtet eco von einer sehr hohen Gesamterfolgsquote von 99,51 Prozent. Im Inland wurde eine 100-Prozent-Erfolgsquote erreicht: Sämtliche der gemeldeten Inhalte mit Missbrauchsdarstellungen, die in Deutschland gehostet wurden, konnten entfernt werden.

Constanze Kurz, netzpolitik.org, 17.03.2026 (online)

Zitiert: Springer streicht Grundsatz, für „vereinigtes Europa“ einzutreten

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Detail, das Anton Rainer im „Spiegel“ aufgefallen ist. Denn vor einigen Monaten hat der Konzern seine sogenannten „Essentials“ geändert, eine „Art Unternehmensverfassung, zu der sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin weltweit bekennen muss“: „Bis zum…