Zitiert: „Scheinöffentlichkeit“ als Grund für die Ressentiments gegen Journalisten im Osten

Die in den Zehner Jahren stärker und lauter werdenden Ressentiments gegen Journalisten und Medien im Osten erklärte Kluge so: Die von westlichen Verlagen nach der Wiedervereinigung übernommenen Zeitungen und der 1992 neu gegründete MDR hätten eine „Scheinöffentlichkeit“ gesetzt „auf die Scheinöffentlichkeit der DDR“. Die Menschen in seiner Heimatstadt Halberstadt hörten „ganz genau, was Propaganda ist“, sagte Kluge: „Diese Leute fühlen sich durch keine Zeitung vertreten.“

Diemut Roether, epd medien, 27.03.2026 (online)

Zitiert: Daran könnte ein Social-Media-Verbot scheitern

Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag gibt es in Deutschland hohe rechtliche Hürden für ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder. Diese ergeben sich vor allem aus EU-Recht, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Der Wissenschaftliche Dienst verwies insbesondere auf die bereits bestehenden…