Zitiert: Welche Journalisten wünschen sich die Leser künftig?

Soll das Texthandwerk noch zu den Kernkompetenzen von Journalisten zählen, oder ist diese Vorstellung mittlerweile veraltet? Was geschieht mit journalistischen Denkprozessen, wenn man es auslagert, die Information textlich in Form zu bringen? Welche neuen Kompetenzen müssen sich Journalisten stattdessen aneignen? Solche, die über das reine Maschinen-Dirigat hinausgehen? Vielleicht können sich Leser und Journalisten darauf einigen, dass es Dinge gibt, die man von Mensch zu Mensch klären sollte. Dazu gehört der Journalismus.

Axel Weidemann, faz.net, 26.06.2026 (online)

Zitiert: Verstehen nicht mit Legitimieren gleichsetzen

Wenn wir mal aufhören würden, Verstehen mit Legitimieren gleichzusetzen, dann könnten wir über die Probleme viel sachlicher reden. Nur weil man versucht, die Beweggründe von AfD-Wählern zu verstehen, heißt es ja nicht, dass man irgendetwas entschuldigen oder verharmlosen will. Selbstverständlich gibt es…

Zitiert: Die Reichweite von Redaktionen ist heute nicht selbstbestimmt

Sondern zu großen Teilen gemietet. Sie hängt davon ab, wie eine Handvoll Konzerne ihre Verteilungsalgorithmen einstellt. Meta hat journalistische Inhalte in seinen Feeds systematisch abgewertet, Plattformen wie X, Facebook und LinkedIn drosseln Beiträge, die nach außen verlinken; der Verweis-Traffic von allen Plattformen…

Zitiert: KI-Unternehmen bevorzugen mit Le Monde, Axel Springer, Condé Nast, News Corp die großen Verlagshäuser

Nach dem Prinzip „the winner takes it all“ kommen seit der Einführung von KI die Vergütungsvereinbarungen vor allem den großen Medienkonzernen zugute, die in der Lage sind, hohe Entschädigungen auszuhandeln. Lokale und unabhängige Titel müssen sich oft mit lächerlichen Summen begnügen. So…