Zitiert: Die vier Reiter der Infokalypse

Mehr als dreißig Jahre alt ist Timothy C. Mays spöttische Beschreibung der „vier Reiter der Infokalypse“, die von Politik und Medien immer wieder gegen den Anspruch auf Verschlüsselungstechnologie ins Feld geführt würden. In seiner populären FAQ-Liste zur Cypherpunk-Bewegung, die sich für Datenschutz im Internet einsetzt, nannte May schon im Jahr 1988 Pädophile, Drogendealer, Terroristen und Geldwäscher als meistzitierte Tätergruppen, die angeblich nur bei polizeilich einsehbarem Datenverkehr verfolgt werden könnten. In den Diskussion um TOR, das Darknet oder die Vorratsdatenspeicherung begegnen diese Gruppen immer wieder.

Fridtjof Küchemann, faz.net, 27.9.2022 (online)

Zitiert: Soll die Kunst einen neuen demokratischen Menschen abbilden?

Kunst war bisher Platzhalter des Offenen, des ganz Anderen. Kunst war Aufmerksamkeitsmotor für Leerstellen, für Unerfülltes, für noch zu leistendes, Utopisches. Kunst war symbolische Repräsentation des Nichts; sie war Platzhalter und Medium des Nicht-Identischen. […] Mitunter gewinnt man den Eindruck, dass das,…

Zitiert: Viele Druckversuche auf Medienschaffende

Fast neun von zehn Journalistinnen und Journalisten (86,9 Prozent) haben in den vorhergehenden 24 Monaten externe Einflussnahmen erlebt. Dies geht aus einer Online-Befragung der Universität Zürich hervor. Knapp 570 Medienschaffenden aus allen Landesteilen haben sich an der Umfrage «Druckversuche und Einflussnahmen auf…

Zitiert: Keine Vielfalt bei Übertragung der Queen-Beerdigung auf ARD und ZDF

Das ZDF kam mit seinen Übertragungen im Schnitt auf gut 2,6 Millionen Zuschauer, das Erste auf knapp drei Millionen, Phoenix versammelte über den ganzen Tag insgesamt 3,5 Millionen Zuschauer, natürlich bei tageszeitlichen Schwankungen. RTL, der private Königin-Verabschieder, überschritt die Millionenmarke. Zusammen also…

Zitiert: Und wenn man Vertrauen in die Medien nicht mehr durch Qualität gewinnen kann?

Wie viel Vertrauen und Aufmerksamkeit ist durch besseren, tieferen, sich noch mehr auf seine Kernaufgaben besinnenden Journalismus zurückzugewinnen? Und inwieweit kann man – ob nun als besorgter Journalist oder als besorgter Buchautor und Dauergast von „Lanz“- halt nur staunend beobachten, wie der…