Zitiert: Deutsche Debatten kommen einem ein wenig klein vor

Die deutschen Debatten über Sinn und Unsinn, Destruktivität und Schönheit von Social Media wie Twitter kommen einem ein wenig klein vor, wenn man bedenkt, wie sehr die Möglichkeit, sich zu äußern, sich zu informieren und Proteste zu organisieren, in anderen Gesellschaften mit Social Media verbunden ist. Irrelevant macht das unsere Twitter-Debatten nicht. Es ist nur wichtig, dabei nicht die Welt aus dem Blick zu verlieren.

Klaus Raab, MDR Altpapier, 26.9.2022 (online)

Zitiert: Muss sich gerechte Entlohnung am Gehalt des Bundeskanzlers orientieren?

Die Senderchefs sind nicht in der Politik tätig, wo man in einer anderen Kapitalform, nämlich Macht, entlohnt wird, sondern sie sind Medienverantwortliche, deren Entlohnung sich nach dem Medienmarkt richtet. Da sie aus Gebühren finanziert werden, belegen sie in der Entlohnung von Medienmanagern…

Film-Tipp: Alrun Goettes Film “In einem Land, das es nicht mehr gibt”

Die Regisseurin Aelrun Goette erzählt von kleinen Fluchten, von Mode, Schönheit und starken „Ostweibern“. Ihr Film ist eine Einladung, genauer auf den Staat zu schauen, den es nicht mehr gibt. Das Ende muss der Anfang sein, dieser Satz von der Freiheit am…

Zitiert: Das falsche Narrativ von der „Polarisierung“

Der Soziologe Steffen Mau sagt nun im Interview mit dem Deutschlandfunk-Medienmagazin „@mediasres“, die Erzählung von einer „polarisierten Gesellschaft“ sei seinen Analysen nach falsch. Zum Teil lasse sich sogar eine abnehmende Polarisierung feststellen. Die Erzählung „von einem progressiven Lager, das emanzipatorisch ist und…

Zitiert: ARD und ZDF müssen Doppelübertragungen begründen (können)

Womit wir wieder bei der Queen-Berichterstattung wären. Womöglich gibt es gute Gründe, dass ARD und ZDF parallel berichtet haben – vielleicht auch nicht. An der Kommunikation zwischen den Sendern und nach außen, zu den Beitragszahlenden, scheint es aber weiterhin zu mangeln. Und so lässt sich die Doppel-Dauersendung von Menschen mit Agenda wunderbar missbrauchen für alle möglichen Forderungen.

Annika Schneider, MDR Altpapier, 21.9.2022 (online)