Facebook

Dokumentiert: Welche Macht IT-Unternehmen haben und wie sie die Städte verändern

 

Rebecca Solnit, kalifornische Essayistin, beschäftigt sich seit langer Zeit mit den Folgen des Internets und der neu entstehenden IT-Unternehmen. Auf faz.net beschreibt sie, wie sich das Leben in San Francisco durch die IT-Unternehmen und deren Mitarbeiter (Google, Facebook), die sich in San Francisco ansiedeln, ändert: „Sie sind jung, reich und sagen, dass sie sich auch für Kultur interessieren. Deshalb wohnen sie neuerdings gern in San Francisco. Aber die IT-Unternehmen, für die sie arbeiten, sind nicht unsere Freunde. Sie sind im Begriff, eine völlig unkontrollierbare Macht zu werden. Das muss verhindert werden.“ Weiterlesen

Sächsische Staatsregierung will Facebook unter Beobachtung stellen

Sowohl der Chaos-Computer-Club (CCC) als auch das renommierte Internetportal Netzpolitik.org bescheinigen dem sächsischen Vorstoß Einmaligkeit unter den deutschen Ländern, schreibt dazu die Freie Presse.Am 15. Juni veröffentlichte die Sächsische Staatskanzlei eine Ausschreibung, in der es um ein „Monitoring Social Web“ geht. Der Staatskanzlei ging es darum, dass die Meinungsbildung bei Facebook, Twitter, Youtube und anderen erfasst wird.

Weiterlesen

Neue Lobbyisten-Allianz

 

 

Google, Facebook, Amazon und Ebay haben sich zusammengeschlossen und einen Dachverband geründet: die „Internet Association“. Ihr Ziel: „Sie wollen das Netz innovativ halten – und verschiedene Gesetze verhindern.“ So berichtet Michael Hanfeld in der FAZ und weist auf die Marktmacht der Unternehmen hin. Die Umsatzzahlen: Google hat im zweiten Quartal 2012 12,2 Milliarden Dollar umgesetzt, Amazon liegt bei  13,2 Milliarden Dollar, Ebay bei 3,4 Milliarden Dollar und Facebook lag im Jahre 2011 bei 3,71 Milliarden Dollar.

Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)