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Zitat der Woche

 

Der Kapitalismus beziehungsweise das Privateigentum, schreibt Marx in den frühen Pariser Manuskripten, sei nicht etwa die Ursache, sondern schon "das Produkt, das Resultat, die notwendige Konsequenz der entäußerten Arbeit, des äußerlichen Verhältnisses des Arbeiters zu der Natur und zu sich selbst", es ergebe sich "aus dem Begriff des entäußerten Menschen, der entfremdeten Arbeit, des entfremdeten Lebens, des entfremdeten Menschen". Das aber heißt: Die Ungerechtigkeit resultiert aus der Entfremdung, daher gibt es gute Gründe für die Hoffnung, dass sie mit ihr auch verschwindet. Wenn das Spiel zu Ende ist, fällt es dem Sieger leicht, die erbeuteten Männchen herzugeben.

Kein Mensch braucht das 400-Fache seines Nachbarn. Wenn sich Angst und Begehren vom Spielbrett lösen und wieder den Grundfragen des Lebens zuwenden, werden wir auch neue Verteilungsregeln finden. Das aber bedeutet: Erst wenn die Linke die Frage nach der Entfremdung und ihrem Gegenteil, dem gelingenden Leben, zu ihrem ureigentlichen Thema macht, löst sie sich aus dem unheilvollen Pakt mit dem Neoliberalismus und zieht den Stecker für dessen selbstzerstörerisches Steigerungsspiel.

Hartmut Rosa, Le Monde diplomatique , 13.4.2012

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Out of Space

 

Die neue goldene Lebensregel erinnert an eine Weisheit, die schon seit Jahren unter amerikanischen Journalisten kursiert: Wer Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte, sollte sich im Alter von zwei Jahren dazu entschließen und dann so leben, als würde jede Minute seines Verhaltens später untersucht und öffentlich in Frage gestellt werden. Es sollte ein Witz sein, aber die Wirklichkeit holt auf.

Thomas Schuler, Frankfurter Rundschau, 09.05.2012

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18. Mai 2012

TV-Einschaltquoten sollen ab 2013 auch am PC gemessen werden, Live-Stream als auch in Mediatheken einbeziehen http://t.co/YzWO7B0U

17. Mai 2012

Klicktipp: Störerhaftung, Proberaum Netz und eine Ennomane - aktueller Elektrischer Reporter http://t.co/nYTzrSIK

16. Mai 2012

Andres Veiel berichtet, wie er finanziell über die Runden kommt. Vier Säulen: Film, Theater, Sachbücher, Vorlesungen. http://t.co/1sIQsxi4

16. Mai 2012

Schweiz: Privatradios und Regionalfernsehen stehen finanziell deutlich besser da, seit sie mehr Gebührengelder erhalten http://t.co/4MZxt5qz

15. Mai 2012

BFFS beklagt Dumpinglöhne. Vor allem junge Schauspieler und Regisseure litten unter niedrigen Einkommen. http://t.co/3faBRkgz

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Wer ist bereit, für digitale Inhalte zu zahlen PDF Drucken E-Mail
Medien-Blog
Freitag, den 18. Mai 2012 um 06:32 Uhr

Wer sich mit dem iPad digital informiert, ist meist bereit, dafür zu zahlen. Das ergab, so die FAZ, die Tabletstudie „Was Nutzer wollen" des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger BDZV. Dafür wurden 3300 Nutzer auf Internetseiten von Zeitungen befragt.

 
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Deutsche Animationsdrehbuchpreis geht an Dresdner Firma PDF Drucken E-Mail
Medien-Blog
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 18:14 Uhr

Das Drehbuch „Fritzi war dabei“ von Beate Völcker hat den Deutschen Animationsdrehbuchpreis des 19. Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart gewonnen. Dies ist das erste abendfüllende Animationsfilmprojekt der Dresdner Balance Film. Das Drehbuch wurde nach dem gleichnamigen Buch von Hanna Schott und Gerda Raidt (Illustration) entwickelt. Die Drehbuchautorin nahm die von der Telepool GmbH gestiftete und mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung am vergangenen Mittwoch persönlich entgegen.

 
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Dokumentiert: LEUCHTSTOFF-Initiative beim RBB PDF Drucken E-Mail
Medien-Blog
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 12:12 Uhr

Unter dem Titel LEUCHTSTOFF startet der Rundfunk Berlin-Brandenburg  eine neue Filminitiative. In Koproduktion mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg baut will der RBB sein Engagement als Kinokoproduzent ausbauen und Kinofilme aus Berlin und Brandenburg unterstützen. Es sollen Dokumentationen und Spielfilme gefördert werden, „die durch herausragende Qualität, großes Engagement und Leidenschaft beeindrucken", so RBB -Intendantin Dagmar Reim. 

 
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Wie die deutsche Musikindustrieunter der Raubkopie leidet PDF Drucken E-Mail
Medien-Blog
Montag, den 14. Mai 2012 um 15:32 Uhr

 

Letzte Woche wurde die Debatte um das Urheberrecht neu entfacht. Entgegnung folgt auf Erklärung. Tom Buhrow schlägt sich auf eine Seite. Doch welche Sprache sprechen die Fakten?

 
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Henri-Nannen-Preis: Kann BILD preiswürdig sein? PDF Drucken E-Mail
Medien-Blog
Sonntag, den 13. Mai 2012 um 11:09 Uhr

"Rund 1200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien haben sich im Hamburger Schauspielhaus eingefunden, das diesmal mit ganz besonderen Kulissen aufwartet: Statt einer herkömmlichen Bühne spielt das Geschehen rund um die Preisverleihung in einer nachgebauten Bar-Umgebung. Für den diesjährigen Preis wurden insgesamt 872 Arbeiten eingereicht“, berichtet stern.de am Freitag.