Zitiert: Wolfram Weimer findet Ausdruck „Zwangsbeitrag“ in Ordnung

In dem zu Wochenbeginn geführten Interview machte der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien keine konkreten Aussagen zu Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nach Medienberichten über nicht öffentliche Äußerungen, wonach er eine Zusammenlegung von ARD-Anstalten und eine Privatisierung des ZDF für möglich hält, wollte er auch nachträglich dem epd dazu nichts Näheres sagen. Weimer kommentiere „derzeit Äußerungen aus einer nicht-öffentlichen Veranstaltung nicht“, heißt es dazu vonseiten der Bundesregierung.

Der parteilose Staatsminister rechtfertigte es, den Rundfunkbeitrag einen „Zwangsbeitrag“ zu nennen. „Wir brauchen diese Abgabe, sie erfüllt einen wichtigen Zweck. Wir bekommen dafür etwas. Aber es bleibt eine Abgabe, zu deren Zahlung wir gesetzlich verpflichtet sind“, sagte er. Daher plädiere er nicht für ihre Abschaffung, sondern für eine Schärfung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

epd medien, 18.09.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)