Zitiert: ORF lässt „Winnetou“ wieder reiten

Der Österreichische Rundfunk hat Lizenzen für „Winnetou I“, „Winnetou II“ und „Winnetou III“ erworben. …  Die drei Filme sind Teil eines Klassikfilmpakets, das der ORF während der Feiertage im Vormittags- und Nachmittagsprogramm ausstrahlt. Es beinhaltet unter anderem auch die „Sisi“-Trilogie, „Sound of Music“ und „Der kleine Lord“.

persoenlich.com, 9.11.2022 (online)

Zitiert: „Das Netz tobt/wütet/flippt aus“

Was liebe ich Texte, die mit „Das Netz tobt/wütet/flippt aus“ beginnen: Denn „das Netz“ wütet ständig. Zu jeder These und ihrem Gegenteil findest du dort dreieinhalb Unterstützer, die sich zum Massenphänomen aufpusten lassen. Das Nena-Klickfutter schaffte es auf viele Medienportale. Derart entstand ein unvollständiges Meinungsbild. […] Das Netz staunt, dass pandemiebedingte Zweifel an Nenas Samstagabendunterhaltungsprogrammtauglichkeit prominentplatziert werden.

André Mielke, Berliner Zeitung, 2.11.2022

Zitiert: Was ist der digitale Masterplan für die Demokratie?

Gibt es Regeln für die Inhaber der Plattformen, die unsere Demokratien vor ihrem Einfluß schützen, oder fürchten sich zu viele vor der Rache der Inhaber? Mark Zuckerberg zeigte zuletzt bei den Protesten in Iran, dass die Besitzer der Plattformen meinen, keine Ethik haben zu müssen.

Bei Musk läuft diese angebliche Neutralität unter einem demokratischen Kampfbegriff: „Free speech.“ Es ist die Tragik der Gegenwart, dass die Feinde der Freiheit sich so leidenschaftlich als Freiheitsfreunde tarnen. Wer dem etwas entgegensetzen will, sollte das bald tun.

Jagoda-Marinic, taz.de, 1.11.2022 (online)

Zitiert: Wenn über Kultur im Fernsehen berichtet wird, geht es nicht nur um Kultur

Doch warum dieser unentwegt feierliche Ton? Warum muss Kultur im deutschen Fernsehen immer KULTUR sein? Wenn man sich aus journalistischer Dienstfertigkeit einmal vornimmt, sämtliche Kulturmagazine zwei Wochen lang anzuschauen, fällt diese Verdichtung nach einigen Tagen besonders stark auf. Das Timbre der Eindringlichkeit…

Zitiert: Inhalte und Strukturen der Auslandsberichterstattung brauchen in vielerlei Hinsicht ein Update

Zu den Kritikpunkten gehören unter anderem Ungleichgewichte in den globalen Nachrichtenströmen, die (oft prekäre) Situation von „Fixern“ und Stringern  oder die mangelnde Sensibilität der ins Ausland entsandten „Fallschirmjournalist:innen“. Immer wieder werden Rufe laut, mögliche nationale Stereotype in der Berichterstattung zu überwinden und,…