Zitiert: Wenn es nur um Reichweite und Popularität gehen würde

Über die 118 Minuten der Kommissionspräsidentin wurde an diesem Tag auf allen Kanälen berichtet, das ist Pflicht. Auf dem Kanal der Deutschen Welle bei YouTube ist ihre staatstragende Rede bis heute knapp 5000-mal angeklickt worden. Die 60 Sekunden von Sonneborn schaffen es natürlich nicht in die Tagesschau. Bei YouTube hat der kurze Clip inzwischen aber mehr als 1,7 Millionen Klicks. Ginge es nur um digitale Reichweite und Popularität, Sonneborn wäre Kommissionspräsident.

Martin Sonneborn, berliner-zeitung.de, 04.02.2024 (online)

Zitiert: „Rosinenpickerei“ ist Teil einer unfertigen Medienpolitik

Wir haben immer schon geahnt, dass die deutsche Medienpolitik voll Generation Z ist und sich Zeit lässt. Was die Länder nun aus den Empfehlungen des Zukunftsrats bei ihrer Medienklausur in Bingen gemacht haben, ist zwar genau das „Rosinenpicken“, dass das Gremium ausdrücklich verboten hat. Aber vor allem ist alles noch schrecklich unfertig und daher eher mal unklar, wie es weitergeht.

Steffen Grimberg, taz.de, 02.02.2024 (online)

Zitiert: Zentralisierung der ARD schwächt Demokratie und Aufklärung

Wir stehen mitten in weltweiten Veränderungsprozessen. Aufklärung, Wissensvermittlung durch konsequente Wahrnehmung des Bildungs- und Beratungsauftrages ist geboten. Der Kulturauftrag muss nicht nur in seiner Bedeutung für den einzelnen Menschen gesehen werden, sondern in seiner Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Der Vorschlag…

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Nachrichten nicht wesentlich vielfältiger

Fasst man die Befunde noch einmal sehr knapp zusammen, kann man festhalten, dass sowohl die Themenvielfalt als auch die Akteursvielfalt in den neun untersuchten öffentlich-rechtlichen Formaten durchweg hoch war. Natürlich wurden einige Themen deutlich häufiger behandelt als andere. Und vor allem den…

Zitiert: Rundfunkratschef des RBB fordert mehr Respekt

Der Chef des nach Ausbruch der RBB-Krise neu zusammengesetzten Rundfunkrats, Oliver Bürgel, fordert von der Politik in Berlin und Brandenburg mehr Respekt. „Und eine gewisse Wertschätzung für das, was in den letzten Monaten passiert ist und welche Konsequenzen wir bereits aus der…