Zitiert: Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit, Harmonie und Liebe ist sehr groß

Je herausfordernder die reale Welt ist, desto größer ist das Bedürfnis nach Eskapismus. Ich empfinde die Welt und insbesondere aktuelle Entwicklungen durchaus besorgniserregend, oftmals unübersichtlich und kann gut nachvollziehen, dass es viele Menschen belastet. Derzeit lässt sich über alle Genres hinweg ganz klar beobachten: Die Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit, Harmonie und Liebe ist sehr groß.

Sascha Schwingel, sueddeutsche.de, 04.03.2024 (online)

Hör-Tipp: Haben wir zu viel Militärrhetorik in den Medien?

Seit dem umfassenden Angriff Russlands auf die Ukraine wird auch in Deutschland wieder verstärkt über die Themen Krieg, Verteidigung und Abschreckung diskutiert. Auch in den Medien zeigt sich diese „Zeitenwende“. Dort würden kritische Positionen aber zu wenig gehört und der Meinungskorridor sei zu eng, findet Deutschlandfunk-Hörerin Anne-Kristin Kupke. Mit ihr diskutieren Christian Mölling (DGAP) und Marcus Pindur (Dlf-Hauptstadtstudio).

@mediasres, 01.03.2024 (online)

Zitiert: Filmemachen ist Selbsttherapie

Letztlich macht man diesen Beruf nicht wegen des Rampenlichts, sondern wegen der Arbeit. Der Prozess des Filmemachens ist mir heilig. Am Set, umgeben von all den talentierten Menschen, die ich oft meine Freundinnen nennen darf, fühle ich mich am wohlsten. […] Die meisten Filmemacher – einschließlich mir – versuchen, mit der Komplexität des Lebens irgendwie klarzukommen. Filmemachen ist Selbsttherapie. Die echte Welt ist komplexer als Gut und Böse. Sie bietet ein gutes Spielfeld, um Filme zu machen.

İlker Çatak, taz.de, 02.03.2024 (online)