Zitiert: Verantwortungsbewusste Medienpolitik

Eine verantwortungsbewusste Medienpolitik sollte also alles tun, die Öffentlich-rechtlichen für die technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen fit zu machen. Dabei gibt es viele, deren sachkundige Hinweise zur Reform unbedingt einbezogen werden sollten: die Mitarbeitenden (die die Öffentlich-rechtlichen tragen), die Gremien (die die Anstalten…

Zitiert: Die deutsche Medienpolitik ist eine Seifenoper

Sie ist vor allem langlebig, um nicht zu sagen: endlos. Wann immer man denkt, jetzt werde ein Handlungsstrang beendet, geht es munter weiter. Auch wenn die Sache „auserzählt“ ist, kann es sein, dass alles von vorn beginnt.

An diesem Punkt sind wir jetzt wieder, wenige Tage, bevor die Ministerpräsidenten der Länder über die große Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk beraten.

Michael Hanfeld, faz.net, 18.10.2024 (online)

Zitiert: Demokratisierung der Programmgestaltung beim ZDF

Von einer umfassenden Demokratisierung der Programmgestaltung ist man in Mainz mit seinem Meinungsbarometer zwar weit entfernt. Es sagt aber ja auch niemand, das alle Gewalt der Programmgestaltung alleine bei den Beitragszahlenden liegen sollte.

ZDFmitreden ist der anerkennenswerte Versuch, dem Publikum mehr als nur die Fernbedienung zur Beeinflussung des von ihm finanzierten Programms in die Hand zu geben. Das ZDF will zuhören. Jetzt muss es sich nur noch trauen, auch mal Fragen zu stellen, deren Antworten im Zweifel weh tun könnten.

Peer Schrader, dwdl.de, 20.10.2024 (online)

Zitiert: „Rückkehr des Gesinnungsjournalismus“

Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen erkennt bei der „Schwäbischen Zeitung“ für Regionalzeitungen typische Muster. „Wir erleben einerseits die Rückkehr des Gesinnungsjournalismus und andererseits die Ökonomisierung einzelner Artikel. Regionalzeitungen bilden eine regionale Öffentlichkeit, sie sind im Verbund mit der Kommunalpolitik eine Schule der…