Zitiert: ARD und ZDF müssen Sportrechte-Etat nicht kürzen

ARD und ZDF müssen ihren Etat für Sport-Übertragungsrechte nicht kürzen. Die Ministerpräsidentenkonferenz einigte sich am Freitag auf eine Festschreibung des aktuellen Etats von etwa fünf Prozent der zusammengerechneten Gesamtausgaben beider Sender, wie aus dem neuen Entwurf für einen Reformstaatsvertrag hervorgeht, der dem…

Zitiert: Der Unterschied zwischen ARTE und 3sat

Heute bietet Arte glücklicherweise die Möglichkeit, durch zwei verschiedene Brillen zugleich auf Frankreich, Deutschland und auch Europa zu schauen. Und 3sat knüpft singuläre Verbindungen nach Österreich und in die Schweiz. Wer das jetzt beliebig ausdehnen will, haut am Ende alles kaputt. Die Perspektiven in den verschiedene Ländern Europa sind sehr, sehr unterschiedlich, das sind sehr viele verschiedene Brillen. Wenn Sie die alle zu­sammenzwingen, bekommen Sie ein Libellenauge mit 40.000 Facetten, und der Blick wird sehr oberflächlich. Oberflächlichkeit ist aber der absolute Feind eines jeden Programms.

Alexander Kluge, faz.net, 27.10.2024 (online)

Zitiert: Wie Journalismus Vertrauen erodieren lässt

Trifft die Realität ganz anders ein, als sie Journalisten beschreiben, stellen die Menschen fest, dass das, was ihnen vorgesetzt wurde, falsch war. Das trägt dazu bei, dass das Vertrauen in die Qualitätsmedien erodiert. Während der Coronapandemie ist der Journalismus seiner Rolle nicht…

Zitiert: Schriftsteller hat kein Anrecht auf eine Auszeichnung

Selbstverständlich hat ein Schriftsteller, nur weil er einen beträchtlichen Teil seiner Lebensenergie in sein Opus magnum gesteckt hat, kein Anrecht auf eine Auszeichnung. Und ob die Vergabe eines kommerziell aufgefassten Preises, der weder an die Bedeutung des Büchner- noch an die des…

Zitiert: Vielfältigen Journalismus sichern

Die Ursache der finanziellen Krise des Journalismus ist aber nicht, dass die Öffentlich-Rechtlichen Texte ins Internet schreiben. Und schon gar nicht besteht die Lösung darin, es ihnen zu verbieten. Statt den falschen Gegner zu bekämpfen, sollten wir darüber nachdenken, wie wir vielfältigen Journalismus sichern können, wenn es der Markt nicht mehr kann. Das ist auch Aufgabe der Politik.

Doch weder die Verlagslobby noch die verantwortlichen Politiker:innen denken offenkundig an das, worum es eigentlich gehen sollte: die Möglichkeit für alle, sich umfassend und verlässlich zu informieren. Ganz egal, ob in Wort, Bild oder Ton.

Anna Biselli, netzpolitik.org, 25.10.2024 (online)