Zitiert: YouTube-Channel des hr-Sinfonieorchesters knackt die halbe Million

Der YouTube-Channel des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt hat die Zahl von 500.000 Abonnentinnen und Abonnenten erreicht. Er ist der erfolgreichste nicht kommerzielle Klassikkanal auf YouTube und gehört mit aktuell rund 3,4 Mio. Abrufen monatlich auch zu den erfolgreichsten Klassik-Angeboten auf YouTube weltweit – und…

Zitiert: Radikale Reduktion – ARD setzt bei Koordinierung auf fünf Männer setzt

Strobl setzt ab dem Jahreswechsel auf künftig nur noch fünf Koordinatoren für das ARD-Programm – statt wie bislang 14. Wer in Sachen Fiktion, Unterhaltung, Dokumentation, Aktuelles oder Sport die Strippen zieht. […] Eine weibliche Koordinatorin gibt es künftig nicht.

Sophie Burkhardt, Channelmanagerin ARD Mediathek, sagt: „Mit der neuen Struktur schaffen wir beste Voraussetzungen, um das Portfolio der ARD Mediathek gezielt mit relevanten Impulsen zu stärken.“

Rupert Sommer, kress.de, 20.11.2024 (online)

Zitiert: Wirksame Medienpolitik wird von Gerichten gemacht

Politik sollte nicht die Medien kontrollieren, sondern unabhängige journalistische Medien sollten die Politik kontrollieren. So geht das freilich schon ältere Ideal. Inwieweit es noch zutrifft und breite Wirkung entfaltet, dazu herrscht Meinungsvielfalt. Jedenfalls kommt die Medienpolitik, die in Deutschland wie in den meisten Demokratien ja kein eigenständiges Ressort bildet, selbst im engen Rahmen, den ihr Verfassungen wie das Grundgesetz setzen, mit der dynamischen Entwicklung der Medien kaum mehr zurecht. Tatsächlich wirksame Medien- und Netzpolitik wird immer noch mehr von der Justiz gemacht statt von überforderten Regierungen.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 21.11.2024 (online)

Zitiert: Die Politik wälzt die Entscheidung auf Bundesverfassungsgericht ab

Es gibt in diesen turbulenten Zeiten wenig, worauf man sich verlassen kann. Zu diesen wenigen Gewissheiten gehört aber die Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch das Bundesverfassungsgericht. Deshalb ist es naheliegend und überaus erfolgsversprechend, dass ARD und ZDF jetzt nach Karlsruhe gehen. […]

Es wird also darauf hinauslaufen, dass – wie 2020 – erneut das Bundesverfassungsgericht die Erhöhung des Rundfunkbeitrags anordnen muss. Fast könnte man meinen, die Länder zielen darauf ab, die unpopuläre Entscheidung den Richter:innen zu überlassen.

Christian Rath, taz.de, 20.11.2024 (online)