Zitiert: Doppelt „unfreie“ öffentlich-rechtliche Sender

Wenn aktuell öffentlich-rechtliche Rundfunkanbieter gebührenfinanzierte Inhalte für Plattformen wie YouTube oder TikTok produzieren, tun sie unter den Zwängen der digitalen Monopolbildung das einzig Richtige: Sie liefern ihre Inhalte gezwungenermaßen dort aus, wo der Traffic ist. Dass dies demokratiepolitisch zugleich grundfalsch ist, liegt…

Zitiert: Die unangemessene Provokation

Sie haben es wieder getan. Zum zweiten Mal nach 2020 verweigern die Ministerpräsidenten den öffentlich-rechtlichen Anstalten die von der KEF empfohlene Anpassung des Rundfunkbeitrags. Gegen diesen abermaligen Verfassungsbruch ziehen ARD und ZDF erneut vor das Bundesverfassungsgericht. Gut so! Denn nach Lage der…

Zitiert: BR-Rundfunkratsvorsitzender Godehard Ruppert zum Jahresende

  In der aktuellen politischen Diskussion um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk steht maßgeblich eine Frage der Finanzierung im Zentrum. Es geht um 58 Cent mehr pro Monat und Haushalt – ein Betrag, für den man vielerorts nicht einmal eine Bäcker-Semmel kaufen kann. Die…

Zitiert: Susanne Wille verteidigt Sport- und Unterhaltungsangebot

Susanne Wille hat in einem Interview für die Sonntagszeitung das Sport- und Unterhaltungsangebot der verteidigt. Diese Sparten seien wichtig, denn auch mit Unterhaltung könne man informieren und Sport bringe die Menschen zusammen. So hätten die Olympischen Spiele beim jüngeren Publikum einen Marktanteil…

Zitiert: „Lügenpresse“

„Lügenpresse“ wurde 2014 das Unwort des Jahres. Genau hundert Jahre zuvor war es in völkischen Kreisen kreiert worden. Joseph Goebbels verhalf ihm durch den häufigen Gebrauch zu einer Popularität, die bis in die heutige Zeit reicht. Die Phrase blieb im Wesentlichen in der braunen Blase, aus der sie kam, und wurde in Corona-Tagen zum Marschgesang. Vermutlich kannten die meisten, die das Wort benutzten, nicht einmal dessen Ursprung. Denn zur Freiheit, wie sie sie verstanden und verstehen, gehört auch die Abwesenheit von Geschichtskenntnissen.

Frank Schumann, berliner-zeitung.de, 16.12.2024 (online)