Zitiert: Geschäftsmodell der Anti-Wokeness steht vor den Trümmern seines eigenen Erfolgs

Es ist ein einträgliches Geschäftsmodell, sich als Kritiker der „Wokeness“ (früher „Cancel Culture“, davor „Political Correctness“) zu inszenieren. Man kann sich damit mediale Aufmerksamkeit, publizistische Reichweite und Buchverträge sichern. Denn dass man gar nichts mehr sagen darf, dass sich immer mehr Menschen…

Zitiert: Höhere Laberpodcastkunst

Man muss, so will es die etwas höhere Journalismuskunst, etwas erst einmal verstehen, bevor man es klug und erkenntnisstiftend kritisieren kann. Sonst bleibt die Auseinandersetzung auf der Oberfläche. Deswegen ist das Verstehenwollen eine gute Sache. Man kann natürlich auch etwas oder jemanden verstehen wollen und auf die Auseinandersetzung trotzdem verzichten. Das ist dann die etwas höhere Laberpodcastkunst. Und dann muss man über den Sinn des Verstehenwollens vielleicht nochmal reden.

Klaus Raab, MDR Altpapier, 16.06.2025 (online)

Zitiert: „Twitter funktioniert gut für Tode“

Social Media sei die am wenigsten überprüfbare Quelle für Informationen auf der Welt, aber Nachrichtenmedien würden daran glauben, weil sie schnell sein müssen. Mit den falschen Todesmeldungen wolle er die Medien vorführen, so Debenedetti. Er leiste so seinen Beitrag zum Journalismus, sagte…

Zitiert: Netflix liegt bei Kindern erstmals vorn

Ein besonders deutlicher Wandel zeigt sich beim Bewegtbildkonsum: Seit Beginn der Studienreihe im Jahr 1999 dominierten die Kindersender KiKA und Super RTL die Liste der beliebtesten Angebote. In der KIM-Studie 2024 wurde mit Netflix nun erstmals ein Streamingdienst zur beliebtesten Plattform für…

Zitiert: Pressefreiheit in Israel

Ich fühle mich in gewisser Weise sehr frei, insofern ich mich Ihnen gegenüber und in meiner Zeitung noch äußern kann. Seit Beginn des Krieges bin ich jedoch komplett aus dem israelischen Fernsehen verbannt. Grundsätzlich fühle ich mich aber noch frei, meine Meinung zu äußern. Das funktioniert jedoch nur, weil ich privilegiert bin: Ich bin jüdisch und arbeite für eine etablierte Zeitung.

Gideon Levy, berliner-zeitung.de, 14.06.2025 (online)