MDR fördert Babelsberger Studierende

„Mit der Initiative „MDR Kurzkino“ fördert der Mitteldeutsche Rundfunk junges Gegenwartskino und ermöglicht Studierenden der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, ihre Vision von Film ins Fernsehen zu bringen. Derzeit werden im MDR-Sendegebiet Kurzfilme gedreht, die im Dezember 2015 im MDR FERNSEHEN ausgestrahlt werden sollen.“ (online)

 

Schöner wäre es, wenn der MDR auch eine solche Kooperation auch mit Universitäten und Hochschulen aus dem Sendegebiet eingehen würde.

Frauen in Regie beim Film: Unterrepräsentiert, aber von hoher Qualität

Nur jeder fünfte deutsche Spielfilm (22 Prozent) der Jahre 2009 bis 2013 wurde von einer Frau inszeniert. Diese Filme bestechen allerdings offenkundig durch eine hohe Qualität, denn Filme von Frauen erhalten häufiger Filmpreise und laufen wesentlich erfolgreicher auf Festivals. Dieser Erfolg ist…

Untertitelung bei ARD und ZDF bringt nicht jedem „Behinderten“ etwas

„Die ARD ist ihrem Ziel, Menschen mit Behinderungen möglichst viele Sendungen zugänglich zu machen, einen großen Schritt nähergekommen. Rund 93 Prozent des Angebots im Ersten sind inzwischen mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen versehen. Damit konnte die Untertitelquote seit 2012 nahezu verdoppelt werden. Auch alle Landesrundfunkanstalten haben in ihren Dritten Programmen weitere Fortschritte erzielt und ihr Angebot nachhaltig ausgeweitet“, erklärte ARD-Vorsitzender Lutz Marmor im November 2014.

Die Ausweitung dieser Angebote wurde und wird immer wieder angeführt, wenn über die Beitragsfreiheit für Behinderte diskutiert wird. Schließlich waren diese jahrelang von der Rundfunkgebühr befreit. Erst seit dem 1. Januar 2013 müssen die bisher dahin von der Rundfunkgebühr befreiten Menschen mit Behinderungen den ermäßigten Beitrag von 5,99 EUR pro Monat bezahlen. Weiterlesen Untertitelung bei ARD und ZDF bringt nicht jedem „Behinderten“ etwas

Zitiert: Das Spiel zum Film zum Buch

„Die Verbindungen, die „klassische“ Medien und Games eingehen, bringen eine starke Dynamik mit sich: Kino, Fernsehen, Literatur, aber auch Museen, Radio und Theater potenzieren ihre Möglichkeiten. Zuletzt zeigte das der Westdeutsche Rundfunk mit der multimedialen Produktion „Supernerds“, die in Funk und Fernsehen, auf der Bühne, aber auch im Netz und als Spiel stattfand. Games werden die Möglichkeiten des Medien-Konsums nachhaltig verändern.“

 

 

Tobias Nowak auf wdr.de (03.08.2015, online)

Medien in Südosteuropa: Unabhängiger Journalismus kämpft ums Überleben

Roman Berger war bei einer von der OSZE veranstalteten Konferenz zu „Meinungsfreiheit, Medienvielfalt und (Selbst)-Zensur“, die in Belgrad stattfand.

 

„Viele der in Belgrad anwesenden Medienschaffenden aus den Balkanstaaten fühlen sich im Stich gelassen. Über ihre dramatische Lage werde in den internationalen Medien nur noch selten berichtet, weil es in Ex-Jugoslawien keine offenen Konflikte mehr gebe. Übersehen werde, dass die Ursachen der Kriege in den 90er-Jahren noch lange nicht bewältigt seien.“

 

Infosperber, 04.08.2015

 

Zum Nachlesen (online)