Zitiert: Ex-DJV-Vorsitzender fordert Rundfunkbeitrag für Presse ein

Wenn Print stirbt, stirbt auch Online, da das Geld immer noch über die Printprodukte erwirtschaftet wird. Trotz der Bezahlschranken gibt es bisher noch kein tragfähiges Geschäftsmodell für den Online-Journalismus. Wichtig ist daher eine neue Art der Finanzierung. Die muss aber staatsfern sein. … Wir werden ein ähnliches Modell wie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten brauchen. Ich halte es für realistisch, dass eine Haushaltsabgabe für Zeitungen, egal ob sie als Printprodukte oder online erscheinen, eingeführt wird. Wie soll sonst zum Beispiel Lokalpolitik noch an die Bürger vermittelt werden

 

Michael Konken, kress.de, 29.10.2015 (online)

Sachsens Medienminister bringt Neuverhandlungen zum MDR-Staatsvertrag mit Konstituierung des MDR-Rundfunkrates in Verbindung

Der linke Landtagsabgeordnete Falk Neubert war mit einer Antwort von Medienminister Fitz Jaeckel auf seine Kleine Anfrage zu recht unzufrieden und fragte nach: „Wann gedenkt die Staatsregierung als federführende und somit verfahrensleitende Staatskanzlei die anderen Landesregierungen zu einer solchen Form der ,,Besprechung oder Erörterung“ einzuladen?“ Weiterlesen Sachsens Medienminister bringt Neuverhandlungen zum MDR-Staatsvertrag mit Konstituierung des MDR-Rundfunkrates in Verbindung

ARD plant Themenwochen zu Geld und Arbeit und zu Glaubensfragen

Dies berichtet die Medienkorrespondenz in ihrer aktuellen Ausgabe. „Im kommenden Jahr geht es, wie die ARD-Pressestelle auf Nachfrage der „Medienkorrespondenz“ erläuterte, um das Thema „Geld und Arbeit“, es solle beleuchtet werden, was Arbeit wert sei. Die Federführung für diese Themenwoche haben gemeinsam der Hessische Rundfunk (HR), der Saarländische Rundfunk (SR) und Radio Bremen. … Weiterlesen ARD plant Themenwochen zu Geld und Arbeit und zu Glaubensfragen

Zitiert: Wie Christine Strobl die Degeto verändern und das deutsche Fernsehen verändern will

 

„Dass Krimis so beliebt sind, kann im Sinne öffentlich-rechtlicher Vielfalt nicht bedeuten, dass wir nur noch Krimis produzieren“, sagt Strobl. Es sei außerdem „ein Gebot der Stunde, stärker auf internationale Verwertbarkeit zu achten“, also werde der Trend weg von den 90 Minuten langen Filmen stärker zum 60-Minüter gehen.

 

David Denk, Süddeutsche Zeitung, 23.10.2015, (online)

„Lösungsorientierter Journalismus“

„Perspective Daily“ soll sich als Online-Medium von der klassischen Berichterstattung in Medien mit ihrem Fokus auf negativen Nachrichten und Einzelschicksalen unterscheiden. Es gehe um „lösungsorientiertem Journalismus“, der auch die Handlungsbereitschaft der Bürger  erhöhen könne. Die Autoren sind ausgebildete Wissenschaftler mit journalistischer Erfahrung. Das Team stehe im ständigen Austausch mit weiteren Wissenschaftlern, Organisationen und Fachmenschen. Die solide gesellschafts- und naturwissenschaftliche Basis aller Beiträge sei fundamental für das Konzept. Die Inhalte sollen interaktiv aufgearbeitet werden.

 

Petra Schwegler, wuv.de, 27.10.2015 (mehr online)