Zitiert: Was wäre eine nicht verzerrte Wirklichkeit?

Die sogenannte Verzerrungshypothese ist in der Kommunikationswissenschaft bekannt und viel diskutiert, aber sie ist, wenn ich richtig informiert bin, immer eine Hypothese geblieben. Denn die Frage ist ja: Was wäre eine nicht verzerrte Wirklichkeit? Und woran wollte man die erkennen? Daran, dass medial keine Auseinandersetzung mit ihr stattfindet, die sie, ihm, verzerren könnte?

Klaus Raab, MDR Altpapier, 13.9.2022 (online)

Zitiert: Veränderung auf Augenhöhe

Über die Baustellen, die die Öffentlich-Rechtlichen derzeit zu bearbeiten haben und die unfreiwillig ans Licht gekommen sind, wird viel gesprochen. Doch das reicht nicht. Die Sender stehen vor einer besonderen Aufgabe: Sie müssen das Gesicht wahren und beweisen, dass sie in der Lage sind, Kritik aus den eigenen Reihen anzunehmen. Gerade von denjenigen, die unter internen Strukturen auch leiden: den jungen Freien. Sie wünschen sich Veränderung auf Augenhöhe.

Larena Klöckner, taz.de, 11.9.2022 (online)

Zitiert: Bei Intendant denkt man immer weniger an Journalismus

Wenn früher jemand „Intendant“ sagte, dachte man an Friedrich Nowottny, Klaus Bölling oder eben Fritz Pleitgen. Man dachte nicht so sehr an Behörde, teure Anstalt, überforderte Gremien oder gar Korruption, sondern an Journalismus. Das ist bemerkenswert, weil man heute immer weniger, wenn man Funktionsbezeichnungen wie Chefredakteur, Programmdirektorin oder eben Intendantin hört, an Journalismus denkt.

Kurt Kister, sueddeutsche.de, 16.9.2022 (online)

Zitiert: „Erziehen“, um zu „integrieren”

Die Öffentlich-Rechtlichen haben sich vom angeblichen „Populismus“ eines Teils der fernsehenden Durchschnittsbevölkerung emanzipiert – geschweige denn von dem derer, die nicht fernsehen. Sie sehen sich als gebildeter und kreativer als die Privaten, vor allem aber als viele der Fernsehenden vor „der Glotze“.…

Zitiert: Junge “Freie” wünschen sich Veränderung auf Augenhöhe

Über die Baustellen, die die Öffentlich-Rechtlichen derzeit zu bearbeiten haben und die unfreiwillig ans Licht gekommen sind, wird viel gesprochen. Doch das reicht nicht. Die Sender stehen vor einer besonderen Aufgabe: Sie müssen das Gesicht wahren und beweisen, dass sie in der Lage sind, Kritik aus den eigenen Reihen anzunehmen. Gerade von denjenigen, die unter internen Strukturen auch leiden: den jungen Freien. Sie wünschen sich Veränderung auf Augenhöhe.

Larena Klöckner, taz.de, 11.9.2022 (online)