Zitiert: Was im„Minsk 2“-Abkommen festgehalten wurde

Das sah auch Wahlen und Referenden über den Status der Ostukraine vor. Dafür sollte die Ukraine ihre Verfassung ändern und Russland die Zugehörigkeit der Gebiete zur Ukraine akzeptieren. Beide unterschrieben und scherten sich fortan einen Dreck drum. So gesehen logisch, dass nun die Garanten von „Minsk“, Frankreich und Deutschland, wortgleich Russlands „blanken Imperialismus“ geißeln.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 25.9.2022 (online)

Zitiert:: Das falsche Narrativ von der „Polarisierung“

Der Soziologe Steffen Mau sagt nun im Interview mit dem Deutschlandfunk-Medienmagazin „@mediasres“, die Erzählung von einer „polarisierten Gesellschaft“ sei seinen Analysen nach falsch. Zum Teil lasse sich sogar eine abnehmende Polarisierung feststellen. Die Erzählung „von einem progressiven Lager, das emanzipatorisch ist und…

Zitiert: Die vier Reiter der Infokalypse

Mehr als dreißig Jahre alt ist Timothy C. Mays spöttische Beschreibung der „vier Reiter der Infokalypse“, die von Politik und Medien immer wieder gegen den Anspruch auf Verschlüsselungstechnologie ins Feld geführt würden. In seiner populären FAQ-Liste zur Cypherpunk-Bewegung, die sich für Datenschutz im Internet einsetzt, nannte May schon im Jahr 1988 Pädophile, Drogendealer, Terroristen und Geldwäscher als meistzitierte Tätergruppen, die angeblich nur bei polizeilich einsehbarem Datenverkehr verfolgt werden könnten. In den Diskussion um TOR, das Darknet oder die Vorratsdatenspeicherung begegnen diese Gruppen immer wieder.

Fridtjof Küchemann, faz.net, 27.9.2022 (online)

Zitiert: Soll die Kunst einen neuen demokratischen Menschen abbilden?

Kunst war bisher Platzhalter des Offenen, des ganz Anderen. Kunst war Aufmerksamkeitsmotor für Leerstellen, für Unerfülltes, für noch zu leistendes, Utopisches. Kunst war symbolische Repräsentation des Nichts; sie war Platzhalter und Medium des Nicht-Identischen. […] Mitunter gewinnt man den Eindruck, dass das,…

Zitiert: Viele Druckversuche auf Medienschaffende

Fast neun von zehn Journalistinnen und Journalisten (86,9 Prozent) haben in den vorhergehenden 24 Monaten externe Einflussnahmen erlebt. Dies geht aus einer Online-Befragung der Universität Zürich hervor. Knapp 570 Medienschaffenden aus allen Landesteilen haben sich an der Umfrage «Druckversuche und Einflussnahmen auf…