Zitat: Wie der Mindestlohn tatsächlich die Pressefreiheit gefährdet

SurfGuard : „Menschen, die sich für niedrig qualifizierte Arbeit interessieren, machen einen Bogen um Zeitungsboten-Jobs, weil sie anderswo den Mindestlohn bekommen, dort aber nicht. Und so müssen die Verleger ihre Publikationen nicht verteuern, bekommen sie aber nicht mehr zu ihren treuesten Kunden: den Abonnenten.

Über das Eigentor-Desaster mit dem Leistungsschutzrecht wurde in den letzten Tagen ja ausführlich berichtet. Und beim Mindestlohn nimmt nun dasselbe Elend seinen Lauf …“

 

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Dokumentiert: Prof. Dr. Wolfgang Seufert analysiert die wirtschaftliche Lage der Medienbranche

Aus einer Presseerklärung der Friedrich-Schiller-Universität Jena   Der Medienökonom hat die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Jahre 1991 bis 2011 analysiert und dabei die Bilanzen der Medienbranche untersucht. Seinen Fokus richtete Seufert auf das klassische Verlagswesen sowie die Teilbranchen Rundfunk/Audiovisuelle Medien und Werbung/Marktforschung. Die…

Dokumentiert: Die Grenzen der Diversifikation für Zeitungsverlage, wenn sie dem Journalismus gerecht werden wollen

„Aus Verlagen werden Medien- oder gleich Mischkonzerne, thematisiert wird das in den hauseigenen Presseprodukten jedoch kaum. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus gerät in Gefahr. Eine Offenlegungspflicht aller Beteiligungen im Handels- und Dienstleistungssektor wäre als Basis wünschenswert, genauso wie Veröffentlichungs-Historien der Redakteure. Transparenz gewährleistet nebenher die Seriosität der Kernmarke als auch des publizistischen Outputs für Publikum und Werbekunden. Im Onlinebetrieb ist sie bereits weit verbreitet, im Print technisch nicht umsetzbar.“

 

Jan Krone, carta.info

Zitiert: Warum Investoren Zeitungen kaufen

Michael Haller im Tagesspiegel: „Die Investoren – der in den USA tatkräftigste ist ja Warren Buffett – finden Zeitungen offenbar sexy, erstens, weil man mit ihnen noch immer Geld verdienen kann, zweitens, weil sie doch noch über Prestige und im Lokalen auch über öffentlichen Einfluss verfügen.Buffett traue ich zu, dass er auch Spaß an der Publizistik findet. Kaufpreis und Investitionskosten waren für ihn vermutlich eher Peanuts.“


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Dokumentiert: Kosten und Erlösstruktur von Abonnementzeitungen

 

Erstellt im Jahre 2010. Eine Arbeit der Studierenden Franziska Bach, Julia Prochazka, Maheba Goedeke-Tort und Josefine Letsch der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Kommunikationswissenschaft).

Sie stellen für diesen Zeitraum u.a. dar, wie sich die Kosten (1984 – 2008) für Verwaltung, Anzeigen, Vertrieb, Redaktion und Herstellung sowie die Einnahmen (2002 – 2008) aus Verkauf und Werbung entwickelt haben.

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