Zitiert: Abgesang auf gedruckte Zeitung passt nicht zu den Gefühlen besonders wichtiger Leser

Auf die Frage „Lesen Sie längere Texte lieber auf Papier oder am Bildschirm oder macht das für Sie keinen Unterschied?“ antworteten in der Studie 50 Prozent der Befragten „lieber auf Papier“, gegenüber nur zwölf Prozent, die „lieber am Bildschirm“ lasen. 38 Prozent…

Zitiert: Warum Interviews nicht mehr autorisiert werden müssten

Eine Digitalisierung später filmt die Bild eh jedes Interview und denkt nicht mehr zuerst an die Print-Verwertung. Die PolitikerInnen sind begierig auf Bewegtbild, am liebsten 7 Sekunden Clickzeug für TikTok. Die Autorisierung wird ins Sprachzentrum der Interviewgäste verlegt: Sag nix, was nicht viral gehen kann.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 16.06.2024 (online)

Zitiert: Papst erinnert öffentlich-rechtliche Medien an ihren Auftrag

Medien haben einen großen gesellschaftlichen Einfluss. Das weiß Papst Franziskus aus eigener Erfahrung. Bei einem Treffen mit Medienschaffenden eines öffentlich-rechtlichen Senders appelliert er an ihre Verantwortung. Öffentlich-rechtliche Medien sollen dem Gemeinwohl dienen, nicht den eigenen Einschaltquoten. Das gab Papst Franziskus am Samstag…

Zitiert: Weniger Zeitung, mehr AfD

Maxim Flößer, freier Journalist, Redaktor beim SWR und Journalist bei der „Kontextwochenzeitung“, hat in seiner Masterarbeit für die Universität Stuttgart untersucht, was das Verschwinden lokaler Berichterstattung mit den Wahlergebnissen der AfD zu tun hat. Das Ergebnis: leider einiges. Die entscheidende Frage: Ist…

Zitiert: Die Zeit ist reif für Systemfragen

Ostdeutsche, die diese Zeit durchlebten, haben „Umbruchserfahrung“. Das heißt, sie kennen Orientierungslosigkeit, Anpassungsprobleme und Neuanfänge. Diese Erinnerungen sind oft schwer, aber kostbar. Denn wer sie hat, weiß: Gesellschaft ist nicht in Stein gemeißelt. Sie ist zerbrechlich, und es gibt Alternativen. Die Frage…