Zitat: „Germany’s Gold“ und Jugendkanal

„Der Plan, gemeinsam eine Internetplattform unter dem bizarren Titel „Germany’s Gold“ zu betreiben, wurde 2013 von ARD und ZDF endgültig begraben, nachdem das Bundeskartellamt Bedenken angemeldet hatte. Auf dieses Problem hätten die Strategen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens schon 2012 aufmerksam werden können, als das Kartellamt mit gleicher Begründung ein ähnliches gemeinsames Vorhaben der RTL-Gruppe und der Pro Sieben Sat 1 Media AG blockiert hatte. Gipfel der Idiotie: Auf der Plattform Germany’s Gold hätten die Gebührenzahler, oder besser: die Beitragszahler, für Sendungen, die sie mit ihrer Gebühr, recte: Abgabe, bereits bezahlt haben, noch einmal zahlen müssen, um sie anzuschauen. Stratege im öffentlich-rechtlichen System sein, das heißt: Nichts sehen, nichts hören, nichts denken, aber tolle Titel erfinden: „Germany’s Gold“.

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Hinterfragt: Die beste Methode, das TV-Programm zu ändern

„Die beste Methode, das TV-Programm zu ändern, ist nicht, einem Moderator mittels einer wohlfeilen Petition zu bestätigen, dass er kontroverse Sendungen macht. Sondern nicht einzuschalten. Fernsehen ist das einzige Thema, bei dem man mit Wegschauen am meisten erreicht.“ So Klaus Raab auf…

Dokumentiert: Stört die zeitgleiche Videoveröffentlichung den Erfolg der TV-Ausstrahlung?

Ich versuche bei meinen TV-Projekten sogar, die Home-Entertainment-Auswertung noch vor der TV-Ausstrahlung zu schaffen, gern auch nicht nur ein paar Tage. Das Beispiel „Weissensee“ hat doch gezeigt, dass dies funktioniert  und die TV-Quote nicht unter einer vorherigen Videovermarktung leidet. Auch bei meinem letzten Projekt, „Das Adlon“, war zumindest eine DVD-Bestellung vorher möglich und landete zeitgleich zur Ausstrahlung in den Briefkästen. Prompt waren wir eine Woche vor TV-Ausstrahlung auf Platz 1 bei amazon.de. Das schafft man mit einer nachgelagerten Videovermarktung sehr viel schwieriger.“

 

Oliver Berben, Blickpunkt:Film, 50/2013, S. 11

Zitat: ZDF denkt lange über Kooperation mit Springer nach

„Auch der Film „Über Gebühr. Der Rundfunkbeitrag“, den das Dritte Programm NDR Fernsehen am 25. Februar zeigte, entlarvte eine Reihe der Beispiele, die von den Kritikern stets gegen die neue Rundfunkabgabe angeführt worden waren, als reine Propaganda. Der Film nahm sich, durchaus selbstkritisch,…

Sehenswert: Die Macht der Zuschauer

Quotenmessung im TV. Eine Dokumentation von Frank Aischmann und Gregor Schreiber.

 

Ansehen auf 3Sat

 

Gerd Scobel fordert zudem, sich von der Quote zu verabschieden und lieber Public Value-Kriterien zu formulieren. „Diese Kriterien müssten mit den entsprechenden Gremien, vor allem aber mit dem Gesetzgeber und der Politik klar vereinbart werden. Der Vorteil wäre, dass die Sendungen nach diesen Public Value-Kriterien konzipiert und beurteilt würden – und nicht mehr aufgrund von Quotenmessungen, deren Genauigkeit bei vielen Sendern im Messfehlerbereich liegt.“ Weiterlesen Sehenswert: Die Macht der Zuschauer