Der WDR hat nicht weniger, sondern mehr Geld zur Verfügung

Der WDR hat sich in den letzten fünf Jahren stärker verändert als in Jahrzehnten davor. Fast jede Woche entsteht ein neues digitales Angebot. Nicht alles entsteht durch Synergien, manches im linearen Radio oder Fernsehen können wir dann nicht mehr fortführen. Wir haben…

Zitiert: Wovon man beim WDR überzeugt ist

Es gibt viele Kulturangebote, die im Linearen immer weniger angenommen, im Digitalen aber unglaublich stark nachgefragt werden. Die Menschen wollen Kultur- und Bildungsinhalte dann angeboten bekommen, wenn sie sie wirklich nutzen möchten. Das ist im Digitalen viel einfacher. Ich bin überzeugt, die hauptsächliche Nutzung von audio-visuellen Kulturangeboten wird künftig vor allem im Netz stattfinden. Da steht uns die eigentliche Blütezeit auch unserer eigenen Kulturinhalte noch bevor.

Valerie Weber, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Zitiert: Wie bei WDR3 das „Klassik Forum“ verschwindet

Es gab ganz viele kritische Stimmen für dieses so besondere Format, eine Sendung von drei Stunden ohne stündliche Nachrichtenunterbrechung, mit Symphonien, Konzerten und Kammermusikwerken in ganzer Länge – dass das sich bewähren sollte? Es hat sich bewährt! Das „Klassik Forum“ gibt es…

Zitiert: Literaturkritik – wichtig oder nicht?

Die Orte für Literatur und deren Kritik schwinden in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. … In dieser Sache geht es jedoch nicht um ein einzelnes Programm im NDR, WDR oder RBB. Auch geht es nicht um Literaturredaktionen von zum Beispiel Deutschlandfunk oder Deutschlandradio, wo…

Zitiert: Auslagerung der Produktionen macht Redakteure erpressbar

Die meisten Sendungen dieser Art sind inzwischen ausgelagert. Ich finde das zweischneidig. Als Redakteur*in nimmt man den Film nur noch ab, aber man ist nicht mehr richtig involviert in die Sache. Die Produktionsfirmen haben eigene Redaktionen. Für sie ist es überlebenswichtig weiter…