Zitiert: Otto-Brenner-Stiftung überarbeitet Studie zu Rundfunkgremien

Die viel diskutierte Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu den öffentlich-rechtlichen Rundfunkgremien ist derzeit offline. Die Stiftung verweist unter anderem auf inhaltliche und methodologische Kritikpunkte. Fehler in der ursprünglichen Fassung machten Korrekturen erforderlich. […] Das Arbeitspapier wurde „für die Umsetzung von Korrekturen am 8.…

Zitiert: Parteipolitische Freundeskreise sowie formalisierte Vorbesprechungen

Ich werde mich auf keinen Fall einem parteipolitischen Freundeskreis anschließen. Das unterminiert die Legitimation des ORF. […]

Natürlich braucht es formalisierte Vorbesprechungen. Wenn es keine formalisierte Vorbesprechungen gibt, dann dominieren die Menschen mit den größten Interessen und der meisten Zeit – die mit Partei-, Lobby- und Partikularinteressen. Niemand kann in all den Themen so einer Sitzung Experte sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Das nützt der Qualität der Diskussion und damit der Aufsicht.

Leonard Dobusch, derstandard.at, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Warum die beste Kandidatin des NDR-Verwaltungsrats nicht „gewann“

Am Ende bleibt die Frage, wieso der NDR-Verwaltungsrat nach einem monatelangen Verfahren in Sandra Harzer-Kux die beste Kandidatin sah? Ist der Posten einer Intendantin inzwischen so unattraktiv, dass all diejenigen zögern, die wissen, was auf sie zukommt? Fast scheint es so. Denn…

Zitiert: Effizienz der Medienaufsicht ist wissenschaftlich „unterbelichtet“

Die Frage nach der Zusammensetzung, Effizienz und Transparenz der Aufsichtsgremien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein Dauerbrenner in medienpolitischen und medienjournalistischen Debatten. Allerdings muss die Diskussion darüber notgedrungen auf dürftiger Zahlengrundlage geführt werden, gibt es doch nur wenige empirische Untersuchungen. Die Kommunikationswissenschaft vernachlässigt…