BBC will von DVB-T2 und Satellit aussteigen

Der Generaldirektor der BBC, Tim Davie, hat verkündet, dass die BBC vom digitalen Antennenfernsehen DVB-T2 und vom Satelliten aussteigen will. Er sieht die Zukunft in einem Streaming-Stick. Die klassischen Verbreitungswege für lineares fernsehen sieht man bei der öffentlich-rechtlichen BBC offensichtlich als Ballast…

Zitiert: Lohnt es sich noch, eine Satellitenschüssel auf das Dach zu schrauben?

Es gab eine Zeit, da war sie fast schon ein Statussymbol: die Satellitenschüssel. Sie versprach Zugang zu einer scheinbar unendlichen Welt internationaler Fernsehprogramme – frei Haus, ohne laufende Kosten und unabhängig von regionalen Kabelanbietern. Besonders in ländlichen Gegenden, wo keine Kabelinfrastruktur vorhanden…

Zitiert: Der Einfluss der Auslandssender

Die britische BBC hat eine neue Studie veröffentlicht, aus der die Rolle des Auslandsrundfunks auf internationaler Basis untersucht.  […] Untersucht wurde ferner, wie Auslandssender das Empfinden ihrer Konsumenten beeinflussen. So hat etwa der chinesische Auslandssender CGTN dazu beigetragen, dass die Sympathien für China…

Zitiert: Krimi statt Erinnern

Das Ende von Zweitem Weltkrieg und Naziterror jährt sich zum 80. Mal. Doch bei ARD und ZDF wird erstaunlich wenig Sendezeit auf den historischen Tag verwendet.

WDR, MDR und HR schließlich: ein Spielfilm hier, ein Dokudrama dort, und im BR ein Gedenkkonzert der Münchner Philharmoniker. Nahezu alles davon nach 23 Uhr. Niemand wird behelligt von den Öffentlich-Rechtlichen. Kein Krimi entfällt, keine Satiresendung, keine Talkshow, kein Familienfilm. Wer aber trotzdem unbedingt möchte: Muss eben ein bisschen wühlen in der großen Ramschkiste.

Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 07.05.2025 (online)

Zitiert: Trotz hoher Zuschauerzahlen sind Medienrechte für Frauen-Fußball spottbillig

In den fünf großen europäischen Märkten beträgt der Wert der nationalen Rechte jeder lokalen Frauenfußballliga durchschnittlich 0,5 Prozent des Wertes der Männerliga, haben die Marktforscher vom Ampere Analysis ermittelt. […]

Die durchschnittliche Größe der nationalen Fangemeinde der Frauenligen liegt jedoch bei neun Prozent der Fangemeinde der Männerligen. Warum sind die Einnahmen dann nicht auch bei neun, sondern bei weniger als einem Prozent? […]

Zwischen 19 Prozent und 41 Prozent der Sportfans sind bereit, für das Männerereignis zu zahlen, verglichen mit nur 1 Prozent bis 3 Prozent bei den Frauenligen.

Florian Pötzsch, digitalfernsehen.de, 27.04.2025 (online)