Zitiert: Medienlandschaften in Thüringen

Am 1. September steht die Landtagswahl in Thüringen an. Rund 1,66 Millionen Bürger*innen stimmen ab. Über politische Inhalte, Wahlkampfthemen und Regionales können sie sich vor allem in Radio und Fernsehen oder in den Zeitungen der Funke Mediengruppe informieren. Im Zuge von Digitalisierung und veränderten Nutzungsgewohnheiten ist jedoch die Vielfalt des lokalen Medienangebots im Freistaat rückläufig.

Günter Herkel, M(verdi), 29.08.2024 (online)

Zitiert: Nutzung von Lokal-TV in Thüringen

Die Gruppe der potenziellen Nutzer von Lokal-TV in Thüringen, die wissen, dass sie einen der untersuchten TV-Sender in ihrem Haushalt empfangen können, umfasst rund 0,56 Mio. Personen ab 14 Jahren.  … 22 Prozent der potenziellen Nutzer haben in den letzten sieben Tagen irgendeinen Sender genutzt, 40 Prozent der potenziellen Nutzer haben in den letzten vier Wochen Lokal-TV gesehen. Durchschnittlich werden die Lokal-TV-Sender in Thüringen von 79 Prozent ihrer potenziellen Nutzer gesehen.

TLM: Funkanalyse Thüringen 2021. Lokal-TV in Thüringen. 2021 (pdf)

Aktuelle Daten zum Filmstandort Mitteldeutschland

Studierende der Universität Halle-Wittenberg (Roman Ahrens, Josefin Freygang, Liesa Krüger, Richard Minkus, Mathias Schönknecht, Steffi Schültzke, Sarah Wahnelt) haben im Rahmen eines Bachelor-Seminars den „Filmstandort Mitteldeutschland“ untersucht. Diesen betrachteten sie aus der Perspektiven: Drehort, filmkultureller Standort und Filmwirtschaftsstandort. Weiterlesen Aktuelle Daten zum Filmstandort Mitteldeutschland

Zitat: Thüringens Staatskanzleiminister Benjamin Hoff zu seiner Verhandlungsstrategie mit dem MDR

„In diese Verhandlungen, in denen es uns um Wertschöpfung für den Standort geht, muss man rangehen nach dem Prinzip: Will ich 50 Cent, verlang‘ ich einen Euro. Wir haben einen öffentlichen Aufschlag gemacht, also gesagt, dass Thüringen durch die Reform benachteiligt wird. Wenn fast alle Investitionen in Leipzig und Halle stattfinden, dann können wir das nicht akzeptieren. Jetzt befinden wir uns im nichtöffentlichen Raum, wo wir miteinander reden …“

 

Thüringer Allgemeine, 3.12.2015, nicht online