Zitiert: Täter nicht als „Bewegungs-Helden“ berichten

Nach jeder Terrortat setzt eine fieberhafte, mehrstündige Digitalberichterstattung ein, die darüber spekuliert, ob der Täter etwa Islamist (München) oder Islamfeind (Magdeburg), ein Rechts- oder Linksdualist oder psychisch gestört (Aschaffenburg) sei. Sehr ungerne erinnere ich mich an vergleichbare, frühere Debatten um “Familientragödien” versus…

Zitat: Wie das ERSTE der Aufmerksamkeitspolitik des Terroristen diente

“Medien sollten – im Angesicht des Terrors – nahezu etwas Unmögliches versuchen, ihre Differenzierungsbemühungen müssen ebenso radikal sein wie die Differenzierungsverweigerung des Täters, wobei stets im Auge behalten werden muss, ob solche Anstrengungen Opfer fordern könnten. Humanität muss auch da herrschen, wo man sich mit inhumanen Taten auseinandersetzt, unmenschliche Menschen gibt es nicht. Weiterlesen Zitat: Wie das ERSTE der Aufmerksamkeitspolitik des Terroristen diente

Der Terror und die deutschen Medien

Marcus Klöckner stellt bei telepolis.de fest, dass es schlecht um eine kritische und distanzierte Berichterstattung steht. „Die Massenmedien wären eher darum bemüht, einen alten Film auszugraben, der die Oma, die angeblich die Bombenattrappe zusammen gebaut hat, bei eben diesem Zusammenbauen zeigt, als…