Zitiert: Einstellung der Print-Ausgabe: „taz“ verliert nur wenig Abos

Vor fünf Monaten stellte die „taz“ als erste überregionale Tageszeitung ihre werktägliche Print-Ausgabe ein und erscheint nur noch am Wochenende gedruckt. Trotzdem blieb der Großteil der Abonnentinnen und Abonnenten an Bord. […]

Wie die „taz“ am Montag berichtet, war man intern davon ausgegangen, dass 70 Prozent der täglichen Print-Abonnentinnen und -Abonnenten an Bord bleiben würde, tatsächlich waren es aber 89,3 Prozent, die den Wechsel zur rein digitalen Werktagsausgabe mitgemacht haben. Rund 70 Prozent nutzen demnach ein Kombi-Abo aus digitaler Tagesausgabe und gedruckter „wochentaz“.

Uwe Mantel, dwdl.de, 16.03.2026 (online)

Zitiert: „nd“ wird in der „taz“ um Spenden

In einem Gastbeitrag für die „taz“ wirbt Christof Meueler, Feuilletonleiter des „nd“, dafür, die in finanzieller Not steckende linke Tageszeitung mit mindestens 150.000 Euro zu retten, damit sie ihren 80. Geburtstag im April feiern könne. Er betont, dass das „nd“ viel moderner sei als sein Ruf, aber der Kostendruck so hoch sei, „dass die Zeitung mit dem Sparen kaum mehr hinterherkommt. Es ist wie in einem Actionfilm. Das nd liegt schwer getroffen am Boden, lebensgefährlich verletzt.“

Lorenz Meyer, bildblog, 17.10.2025 (online)

Zitiert: Fehlende Medienvielfalt führte zur Gründung der taz

Zwischen denen, die die taz gründeten, und denen, die heute für sie arbeiten, liegen Welten. Die Gründerinnen und Gründer waren nicht vom Fach, viele wollten auch gar keine Journalisten werden, sondern hatten die Idee, es müsse endlich mal – zum ersten Mal…

Zitiert: Kalle Ruch ist einer der ganz großen deutschen Verleger

Verleger waren einflussreiche Personen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Auch Kalle Ruch, obwohl – nein, weil er alles anders machen musste. … „Frei ist, wer reich ist. Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Paul Sethe. Aber richtig ist es trotzdem. Und da Journalisten nicht reich sind, sind sie auch nicht frei“, hatte Sethe 1965 postuliert. Die taz tritt – gar nicht mal so unfreiwillig – täglich den Gegenbeweis an. Was nur einen Schluss zulässt: Kalle Ruch ist einer der ganz großen deutschen Verleger.

Steffen Grimberg, taz.de, 14.12.2019 (online)