SRG: Verwaltungsrat beschliesst Frauenquote von 30 Prozent

Die SRG will mehr Frauen in Führungsverantwortung haben. Bis 2020 soll der Frauenanteil „im Kader“ auf insgesamt 30 Prozent erhöht werden. „Das Ziel, den Frauenanteil zu erhöhen, gilt für alle SRG-Unternehmenseinheiten, die Generaldirektion und die Tochtergesellschaften Publisuisse, SwissTXT und tpc“, sagte laut persönlich.com Generaldirektor Roger de Weck. Dieses Ziel lasse sich nur erreichen, wenn die nächsten Jahre „jede zweite offene Kaderstelle mit einer Frau besetzt wird“.  Weiterlesen SRG: Verwaltungsrat beschliesst Frauenquote von 30 Prozent

Schweiz will doppelten Rundfunkbeitrag abschaffen

 

Bisher werden in der Schweiz Zweitwohnungsbesitzer zwei Mal zur Kasse gebeten werden. Dies dürfte bald hinfällig sein. Die Änderung des entsprechenden Gesetzes, die die im nächsten Jahr im Nationalrat behandelt werden soll, soll zwar festhalten, dass „künftig jeder Haushalt eine Abgabe für den Fernseh- und Radioempfang entrichten muss – unabhängig davon, ob ein Radio oder ein Fernseher vorhanden sind.“ Gleichzeitig soll jedoch festgeschrieben werden, „dass eine Person grundsätzlich nur für einen einzigen Haushalt, nämlich für ihren Hauptwohnsitz, abgabepflichtig ist“, meldet die NZZ.

Schwerpunkt Geschichte bei der SRG

 

Der Sender befasst sich im November mit seinen Programmen landesweit mit der Schweizer Geschichte. Damit hat er schon vorab Diskussionen ausgelöst.

 

So legt er in der vierteiligen Filmreihe „Die Schweizer“ den Schwerpunkt auf die schweizerische Geschichte – bezieht sich dabei jedoch vor allem auf die Biografien weniger Politiker und Militärs. „Die Wahl der historischen Perspektiven, die zusammen ein wahrhaftes Bild der Vergangenheit ergeben, ist nicht nur nicht einfach. Sie erfolgt nie zufällig und ist immer politisch. Wer wird ins Zentrum gerückt, wer an den Rand gedrückt?“ so Urs Hafner in der NZZ.

Geringere Rechtekosten durch Verschlüsselung

Die ARD glaubt nicht daran, dass sich durch eine Satelliten-Grundverschlüsselung Lizenzkosten für den Erwerb von Übertragungsrechten für sportliche Großereignisse einsparen oder die Chancen auf den Zuschlag erhöhen lassen. Konkurrenten von ORF und SRG widersprechen.

Das Schweizer Fernsehen (SF) könne sich Programmeinkäufe im Bereich Film, Serie und Sport nur deshalb leisten, weil durch die Verschlüsselung und geographische Begrenzung die Lizenzen in einem „gerade noch finanzierbaren Bereich“ lägen, meldet digitalfernsehen.de.

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Schweiz will Rundfunkabgabe nach deutschem Vorbild, um Gebühren zu senken

 

In der Schweiz wird seit einiger Zeit darüber diskutiert, ob man nicht auch geräteunabhängig Radio- und TV-Gebühren einzieht. Zahlen soll also auch, wer gar kein Empfangsgerät besitzt.

Zudem sollen die Kleinunternehmen die Abgabe nicht zahlen müssen. Dies ist das Ergebnis einer Debatte im Bundesrat, der darüber diskutiert, ob die Rundfunkgebühr auch für Handys und Computer eingeführt wird. Insbesondere der Ständerat ist für eine „eine Befreiung für kleine Gewerbe-, Fabrikations-, Dienstleistungs- und Landwirtschaftsbetriebe“, um „ungerechte Doppelbelastungen“ zu vermeiden, wie digitalfernsehen.de meldete.

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