Der Sieg der Schweizer Rechtspopulisten wäre ohne ihre Präsenz in den Talkshows des öffentlichen Fernsehens nicht denkbar gewesen. Doch wittern sie bis heute eine linke Unterwanderung der SRG. Linke und Kulturschaffende wiederum müssen ein TV-Programm verteidigen, das wie in einem Ferienprospekt stets lieber die ländliche als die urbane Schweiz abbildet. Migrantische Stimmen hört man dort kaum. Einen besseren Ruf genießt das Radio mit seinen anspruchsvollen Informations- und Kultursendungen. Weiterlesen Zitiert: Das Problem, die SRG nur allgemein verteidigen zu können
Schlagwort SRG
Medienqualität Schweiz: Eine Bestenliste der Informationsmedien
Im Februar 2016 hatte eine private Initiative angekündigt, Schweizer Medien einem Qualitätstest zu unterziehen. Dieser Qualitätstest soll aufzeigen, welchen Beitrag Medienerzeugnisse für Politik und Gesellschaft leisten. Nunmehr liegt er vor. „Es fällt dabei auf, dass Wissenschaft und Konsumenten zu ähnlichen Ergebnissen kommen“,…
Klick-Tipp: Bürgerlicher Ursprung des Service Public in der Schweiz
„Zur Zeit des Ersten Weltkriegs war die Schweiz zerrissen. Dies motivierte bürgerliche Kreise, das neue Medium Radio als Brückenbauer zu etablieren. … Eine auf die Gesamtgesellschaft ausgerichtete Medienpolitik hat in erster Linie die Frage zu beantworten, welche Funktionen der öffentliche Rundfunk…
Rundfunkbeitrag: Schweiz führt „deutsches“ Modell ein
Nun haben sich die politischen Kräfte in der Schweiz geeinigt. Das neue Radio- und Fernsehgesetz steht, die letzte Differenz ist aus dem Weg geräumt. In Zukunft müssen alle Haushalte sowie Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 500.000 Franken den Rundfunkbeitrag zahlen. Allerdings gibt es eine Ausnahme:
„Auf Gesuch hin können Haushalte von der Abgabe befreit werden, wenn sie kein geeignetes Gerät zum Empfang von Radio- oder Fernsehprogrammen besitzen“,
Es wird erwartet, dass man durch diese Reform den Rundfunkbeitrag von 462 Franken im Jahr auf 400 senken kann.
Schweizer Idee: Rundfunkbeitragsmittel für Internetangebote
In einem Positionspapier hat die Schweizer Medienkommission festgestellt, dass der Journalismus Hilfe braucht. Dieser müsse finanziell unterstützt werden, allerdings sei dabei die Uanabhängigkeit zu gewährleisten. „Als institutionelle Vorbilder einer staatsunabhängigen Förderung nennt die Medienkommission die Pro Helvetia sowie den Schweizerischen Nationalfonds. In dieser Stiftung hätten Branchenvertreter sowie Personen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft Einsitz.“ Weiterlesen Schweizer Idee: Rundfunkbeitragsmittel für Internetangebote
