Zitiert: Seitenwechsler nähren Verdacht

In den vergangenen Jahren sind eine ganze Reihe von Journalistinnen und Journalisten auf die Regierungsseite gewechselt. Gut ist das nicht. Es nährt den Verdacht, dass die ohnehin nicht allzu große Distanz zwischen Berichterstattern und Politikern immer kleiner wird. Bei Kornelius kommt noch erschwerend hinzu, dass sein Ehrgeiz in der Vergangenheit ohnehin nur sehr eingeschränkt war, sich von den Institutionen des Politikbetriebs abzugrenzen. Schon 2014 kritisierte eine Studie des Wissenschaftlers Uwe Krüger die Vernetzung von Journalisten mit Thinktanks. Ein Paradebeispiel dafür war Kornelius.

Markus Wiegand, kress.de, 06.06.2025 (online)

Zitiert: Von Drehtüren und Seitenwechslern

Seit gestern hat Deutschland eine neue Bundesregierung. Das Personalkarussell dreht sich – sowohl in der Politik als auch in der PR. Einige prominente Namen der künftigen Mannschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz kommen aus dem Journalismus. Zu den spektakulärsten Seitenwechseln zählen die Personalien…

Zitiert: Seitenwechsel – vom Journalismus in die PR ohne Karenzzeit

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Steffen Simon etwa für den SFB, den ORB und den NDR, wechselte später für einige Jahre zum Privatsender Sat.1, um die Bundesliga-Show „ran“ zu moderieren. Im Jahr 2000 kehrte er schließlich zu den Öffentlich-Rechtlichen zurück, übernahm 2003…