Zitiert: Tatort – Erfolg reduziert Mitspracheambitionen der Sender

Beim NDR war es ganz schlimm. Ich muss nicht in fünf Meetings mit vier Leuten ständig meine Fälle besprechen. Das hat sich geändert. Nach zwei bei Kritik und Publikum erfolgreichen Kinofilmen und einem Tatort wissen die Leute, was sie an mir haben. Ich sehe mich da nicht in irgendwelchen Kämpfen, im Gegenteil, ich bin erstaunt, wie einfach alles plötzlich geht beim MDR.

Clemens Meyer, Kreuzer 05/2021, (nicht online)

Zitiert: Mit Empörungswellen Programm machen?

Ob nun Instagram-Likes schwer genug wiegen, um eine Mitarbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk unmöglich zu machen, weil man daraus rückschließen würde, dass Nemi El-Hassan nicht hinter der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehe – das wäre die entscheidende Frage, die der WDR klären und beantworten müsste.…

Zitiert: Auslagerung der Produktionen macht Redakteure erpressbar

Die meisten Sendungen dieser Art sind inzwischen ausgelagert. Ich finde das zweischneidig. Als Redakteur*in nimmt man den Film nur noch ab, aber man ist nicht mehr richtig involviert in die Sache. Die Produktionsfirmen haben eigene Redaktionen. Für sie ist es überlebenswichtig weiter…

Zitiert: WDR – Hinbringen, nicht abholen

Das WDR Programm kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus, öffentlicher Protest gegen die mögliche Abschaffung von Stichtag und Zeitzeichen, die geplante Änderung bei der Literaturkritik auf WDR3 und jede Menge Empörung wegen der Fernsehsendung „Die letzte Instanz“. Ein Grund für die Protestwellen…