Zitiert: Wie Realität in der Fiction redaktionell überarbeitet wird

Eine Kollegin hat einen Krimi im Harz gedreht und erzählte mir, im Hintergrund waren bei einer Einstellung nur kaputte Fichtenwälder zu sehen, alles morsch und tot. Im Nachgang wurde das nachbearbeitet, weil: Das könne man dem Publikum so nicht zumuten. Und ich…

Zitiert: Sichtweisen einem Realitätscheck unterziehen

Es gibt wirklich viele und auch wirklich gute Wirtschaftszeitungen. Aber Tatsache ist: Diese anderen Sichtweisen finden dort so gut wie gar nicht statt. Im Prinzip gibt es eine herrschende Sicht der Dinge … Man muss dialektisch an die Dinge herangehen. Dialektisch heißt auch, dass ich nicht nur eine einzige Sichtweise als die einzig wahre nehme, dass ich alles betrachten, mir anschauen muss, ob das, was mir immer erzählt wird, den Realitätscheck übersteht.

Kathrin Gerlof, MDR Altpapier, 19.09.2023 (online)

Zitiert: Erhebliche Differenz zwischen Medien und Alltagsrealität

Aber die erhebliche Differenz dessen, was die Medien abbilden, zur Alltagsrealität ziemlich großer Bevölkerungsgruppen sollte man in ihrer Wirkung nicht unterschätzen. Das kann Gefühle von Fremdheit, Überforderung, Missachtung auslösen. Aber kulturelle Veränderungen sind immer von solchen Fremdheitsgefühlen begleitet. Die Antwort darauf kann…

Zitiert: Der Dokumentarfilm verändert sich ständig

Der Dokumentarfilm verändert sich ständig und die Ansprüche an ihn auch. Geblieben ist unser immer schon illusionärer Anspruch, der Dokumentarfilm vermittle Wirklichkeit und Wahrheit. Ja, wenn er ehrlich und aufrichtig und gewissenhaft ist, gelingt eine solche Annäherung an die Wahrheit. Deshalb lastet…

Zitiert: Die virtuelle Realität wird unsere analoge Welt nie ersetzen

Der Tastsinn ist also enorm wichtig. Auch wenn virtuelle Erfahrungen immer realistischer werden, fehlen auch Aspekte, die beim Zwischenmenschlichen essentiell sind und die Stimmung beeinflussen, etwa der Blickkontakt. Bei Videokonferenzen ist genau das ein Problem: Es ist nie klar, wer wen gerade…