Zitiert: Umfragen sind Ausdruck „politisch-medial hergestellter Vorstellung von Realität“

In Zeiten, in denen die Kritik einer französischen Rechtsextremistin an einem für sie unvorteilhaften Urteil der Aufmacher in der 20-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ ist, bietet es sich an, mal wieder daran zu erinnern, was eigentlich das „relevanteste Thema unserer Zeit“ ist. Wir greifen…

Zitiert: Journalismus und Realität

Was Journalisten schreiben, entspricht nicht der Realität – dieses Urteil hat sich in weiten Teilen der Gesellschaft festgesetzt. Das ist fatal. Gerade im Osten erinnert man sich genau, dass die Kluft zwischen dem realen und dem in Medien beschriebenen Leben zu den Symptomen gehörte, die die sieche DDR zum Verenden brachten.

Maritta Adam-Tkalec, berliner-zeitung.de, 22.03.2025 (online)

Zitiert: Wohlstand überall – Ist das Fernsehen so realitätsfern?

Krimiserien, Krimiserien, Krimiserien – und hier mal eine Heimatserie und da mal eine Krankenhaus-Soap: Dieser recht eintönige Eindruck des fiktionalen Programms im deutschen Fernsehen kann schnell entstehen. Wenn es dann mal eine sogenannte Sozialserie mit ärmeren Menschen und klischeefreien Figuren auf Augenhöhe…

Zitiert: Über die Realität statt über Parolen reden

Wir haben seit einiger Zeit die Tendenz, über Parolen zu reden und nicht über die Realität. Das gilt für die Weltfinanzkrise, für die danach einsetzende Bankenrettung, auch für die Wiedervereinigung. Wir stoßen immer wieder darauf, dass man nicht die Realität bespricht, sondern…

Zitiert: Erzählungen sind Aufgabe der Politik, Journalismus sollte berichten und beschreiben

Es darf nicht am Journalismus liegen, die Menschen zu animieren, etwas zu tun oder zu glauben. Es wäre schon ein riesiger Schritt, wenn die Realität abgebildet wird und nicht Projektionen oder Erzählungen. Und natürlich ist es ein gemeinsamer Prozess, politisch, gesellschaftlich, medial,…