ARD: Die Spanne zwischen Darstellung und Wirklichkeit

Das Handelsblatt hat dem ARD-Vorsitzenden und NDR-Intendanten Lutz Marmor einen Gastkommentar zugestanden.Dieser wurde am 7. Juli veröffentlicht. Darin führt er unter anderem aus:

 

„Zu unserem Auftrag gehören aber auch Unterhaltung und Sport. Wenn mehr als 25 Millionen Menschen vorm Fernseher sitzen und in diesen Tagen abends das Erste oder das ZDF einschalten, stimmen sie mit der Fernbedienung ab: für frei empfangbaren Fußball. Wir wissen: Einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wie es ihn in Deutschland gibt, muss man sich leisten wollen. Und wir müssen Tag für Tag beweisen, dass es sich lohnt.“

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Dokumentiert: Interview mit Robert Nicklas, Leiter der GfK-Fernsehforschung

Im Fernsehforschungspanel der GfK befinden sich in Deutschland 5.000 deutsche und EU-ausländischen Fernsehhaushalte mit insgesamt rund 10.500 Personen. UM das Nutzungsverhalten zu messen, hat „jede Person eines Haushalts eine eigene Personentaste, mit der sie sich als Fernsehzuschauer an- und wieder abmeldet. Selbst bis zu 16 Gäste können sich unter Angabe Ihres Alters und Geschlechts registrieren.“

 

promedia 04/2014

Dokumentiert: Wie die „Quote“ verzerrt wird

w&v (19.5.2014) hatte sich der Probleme angenommen, wie genau man die Quote messen kann bzw. welche Verzerrungen bei der Messung entstehen können. Ein Zuschauer repräsentiere ca. 7200 Personen. Somit könne im Falle einer kleinen Zuschauerschar (nachts, morgens) auch ein einzelnes eingeschaltetes TV-Gerät in einem GfK-Haushalt für einen Marktanteil von einem Prozent stehen. Weiterlesen Dokumentiert: Wie die „Quote“ verzerrt wird

Zitat: ARD will allen etwas bieten

So kurz, prägnant und eindeutig hatte man es bisher von der ARD noch nicht gehört. Lutz Marmor sagte es zur Tagung der Historischen Kommission der ARD: „Wir werden von allen bezahlt und schon von daher müssen wir für alle etwas bieten.“ Und er fügte hinzu: „ Allerdings werden unsere Angebote nie allen gefallen können, aber zumindest sollte in der Vielfalt des Angebots für jeden etwas dabei sein.“

 

Eine logische Konsequenz müsste nun sein, nicht mehr nur die Marktanteile anzugeben, sondern die tägliche und wöchentliche Reichweite der Programme in der gesamten Bevölkerung darzustellen.

Dokumentiert: Auftrag und Bildung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

„Der Bildungsauftrag und somit die Identität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssen sich wandeln. Das ist gesetzlich festgeschrieben. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gewinnt seine Identität aus den Bedürfnislagen einer Gesellschaft, wobei das Bedürfnis nicht zu verwechseln ist mit dem, was eine Gesellschaft überwiegend kauft. Nur…