Zitiert: Was die Fiktion angeht, sind die Streamer die eigentlich Privaten

Norbert Schneider: Das Problem der Medienkonzentration hat mit Bezug auf Fernsehen massiv an Bedeutung verloren, seit der „Überwachungskapitalismus“ (Shobanna Zuboff) mit seinen Big Five den Ton angibt. Er übertrifft die Macht und das Vermögen klassischer Medienbesitzer um ein Vielfaches. Er bestimmt auch…

Zitiert: Lineares Fernsehen bedeutet, dass hervorragende Inhalte den Menschen etwas zumuten dürfen

In ihrem vielleicht luzidesten Moment wurde Wetten, dass..? bemerkenswerterweise zum Exkurs über das Fernsehen selbst. Gottschalk flachste, mit extra Sendezeit wie die beiden bei Pro Sieben sei er nie beschenkt worden, was eine hübsche Umschreibung dafür ist, dass er bei Wetten, dass..?…

Zitiert: handfeste Gründe für Journalismusoffensive von Pro7 und RTL

Im November 2020 wurde ein neuer Medienstaatsvertrag verabschiedet. In Paragraf 84 (Absatz 3) zum Stichwort „Auffindbarkeit in Benutzeroberflächen“ verbirgt sich ein entscheidender Nebensatz, der für Privatsender existenzielle Bedeutung hat. Er sieht vor, dass solche Sender, „die in besonderem Maß einen Beitrag zur…

Dokumentiert: Anforderungen an private Sender laut Medienstaatsvertrag

„Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF, das Deutschlandradio und alle Veranstalter bundesweit ausgerichteter privater Rundfunkprogramme haben in ihren Angeboten die Würde des Menschen zu achten und zu schützen; die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung sind zu achten. Die Angebote…

Zitiert: Mehr Journalismus – geht es um zukünftige Privilegien?

Die deutschen Privatsender entdecken ihre Liebe zu gesellschaftlicher Relevanz im Programm – was versprechen sie sich davon? Wir leben in bewegten Zeiten, in denen seriöse Informationen immer wichtiger werden“, so eine Sprecherin der Mediengruppe RTL. Man wolle mit den Angeboten dem steigenden…