Zitiert: Mehr Transparenz zu den Rügen des Presserates

Seit kurzem veröffentlicht der Presserat seine Entscheidungen im Volltext. So kann jeder die Argumente für und gegen Rügen nachvollziehen. Aber die Namen der beanstandeten Medien stehen nicht in seiner öffentlichen Datenbank. Warum? […] In der Sitzungswoche im Dezember gab es neben 14…

Zitiert: Warum BILD die meisten Presserats-Rügen erhält

Die Vielzahl der Presserats-Rügen, die „Bild“ auch unter Horn zuverlässig sammelt, relativiert die Journalistin: „Wenn Sie 20 Mio Visits am Tag haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie eine Rüge vom Presserat bekommen, als wenn Sie der ‚Pinneberger Bote‘ sind.“ „Bild“ werde immer die meisten Rügen erhalten, weil das Blatt am häufigsten angezeigt werde. Manche Rügen nehme Horn auch „sehenden Auges“ in Kauf. Als Beispiel nennt sie die „Schnösel auf Sylt“, die „Deutschland den Deutschen“ gesungen haben und die „Bild“ unverpixelt gezeigt hat.

Markus Trantow, turi2.de, 24.06.2024 (online)

Zitiert: Ostafrika gründet regionalen Presserat

Medienschaffende in der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) haben den Ostafrikanischen Presserat (EAPC) gegründet, um „freie, unabhängige, professionelle und rechenschaftspflichtige Medien“ auf dem Subkontinent zu fördern und zu schützen. Der EAPC, der im Oktober 2023 in Arusha (Tansania) gegründet wurde soll, plant die Schaffung…

Zitiert: Was journalistische Angebote erfüllen sollten

Ein Gedankenexperiment: Jede Publikation, die als journalistisch wahrgenommen werden will, unterwirft sich Richtlinien der Faktenauswahl, Faktenerarbeitung und geschäftlicher Transparenz, an die sie sich halten will. Ein von allen Publikationen gewähltes Gremium funktioniert als Beschwerdestelle, welche bei möglichen Verstössen gegen die Richtlinien angerufen werden kann. Besonders wichtig: Bei Verstössen muss die Rüge prominent und dauerhaft publiziert werden. Im Gegenzug darf die Publikation das Etikett „Journalismus“ tragen.

Pascal Sigg, infosperber 16.12.2021 (online)

Zitiert: Die deutsche Medien-Beschwerden-System ist umfangreich bis zur Unübersichtlichkeit

Und das dürfte den meisten Akteuren auch recht sein, weil es so bequem ist, wenn gefühlte, reklamierte und manchmal erfolgreich in die Tat umgesetzten Zuständigkeiten sich meist gegenseitig neutralisieren. Beispielsweise vermeldete der Presserat für 2020 durchaus stolz einen „Beschwerderekord“ (Altpapier), um anschließend…