Zitiert: „Ein Rätsel, wie man so eine Perle einfach wegschmeißen kann“

Nach dem Aus für die erfolgreiche MDR-Krimireihe nach nur drei Folgen äußert sich Hauptdarsteller Peter Schneider im Exklusiv-Interview und geht dabei mit dem Sender hart ins Gericht. […] „Dass es nur drei Folgen sein sollen, hat uns alle überrascht, als wir es…

Zitiert: „Tatort“ als Therapie

Anders als bei anderen Krimis und Serien geht der „Tatort“, der ja ein ganz altes Format ist, fast immer gut aus. Da der Fall fast immer gelöst wird, kann man mit einem guten Gefühl ins Bett gehen. Der „Tatort“ hat, genau wie der „Polizeiruf 110“, eine heilsame Wirkung, ist wie eine Therapie, da es irgendwann eine Form der Gerechtigkeit und eine Lösung gibt.

Dagmar Manzel, faz.net, 02.10.2024 (online)

Zitiert: Woran die ARD nicht glaubt. Das medienethische Konto ist leer.

Dieser Abend war ein Paradebeispiel für die Zerstörungslust der ARD: Der laufende Rostocker „Polizeiruf“, sicher einer der besten des Jahres, wird kurz vor Schluss (die Screenshots dokumentieren es) durch eine Dramatik fingierende Eilmeldung zerstört, just auf dem Höhepunkt der Spannung; der Zuschauer…

Zitiert: Wieder weniger Drehbuchautorinnen in Primetime Formaten „Tatort“ und „Polizeiruf“

Weil in den letzten drei Jahren immer weniger Drehbuchautorinnen die Bücher der bestbezahlten Primetime-Formate „Tatort“ und „Polizeiruf“ geschrieben haben sollen, wendet sich eine unabhängige Initiative mit Namen „Tatort: Drehbuch“ mit einem Brandbrief an die Intendanten und Intendantinnen, die Gleichstellungsbeauftragten und die Vorsitzende…

Darf BR-Polizeiruf wegen dargestellter „Hilflosigkeit des Staates“ erst nach 22 Uhr gesendet werden?

Der Fernsehdirektor des Bayrischen Rundfunks, Prof. Dr. Gerhard Fuchs, ist voll des Lobes. „Ohne Frage ist dem Regisseur Hans Steinbichler mit dem Polizeiruf ‚Denn sie wissen nicht, was sie tun‘ ein packender und außergewöhnlicher Film gelungen. Auch wie Matthias Brandt seine Rolle umsetzt, ist herausragend.“ Doch dieser „herausragende“ Film darf „aus Gründen des Jugendschutzes“ erst ab 22 Uhr gesendet werden, heißt es in einer Erklärung des Bayrischen Rundfunks. Der Fernsehdirektor folge damit der dringenden Empfehlung der Jugendschutzbeauftragten des BR, Dr. Sabine Mader. Diese hatte von einer Freigabe ab 12 Jahren abgeraten. „Es handelt sich um eine Entscheidung zum Schutz von Kindern. Ein späterer Sendetermin wird beidem gerecht, der Freiheit der Kunst und dem Jugendschutz.“ Doch zu einem späteren Sendetermin werden auch weniger Menschen den Film sehen. Schließlich haben – im Schnitt – zwischen 20.15 und 21.45 über 31 Mio. Menschen ihr Fernsehgerät eingeschaltet. Während es um 22 Uhr zumeist noch 30 Millionen Menschen sind, halbiert sich deren Zahl bis 23.30 Uhr auf ca. 15 Millionen. Sicher, „eine Verschiebung der Sendezeit ist keine Zensur“, wie Gerhard Fuchs feststellt. Doch es ist sicher, dass durch die spätere Sendezeit dieser Polizeiruf Sendezeit eine geringere gesellschaftliche Reichweite haben wird.

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