Großbritannien: Verkauf von Schallplatten brachte 2015 höhere Einnahmen als werbefinanzierte Streams

„In Großbritannien verzeichneten Musiker mit dem Verkauf von Vinyl höhere Einnahmen als mit Streams bei werbefinanzierten Diensten wie YouTube. Die Vinyl-Verkäufe sind in Großbritannien zum achten Jahr in Folge gestiegen. 2015 wurden in Großbritannien mehr als zwei Millionen Schallplatten verkauft. Insgesamt nahm…

Musiker-Klage gegen Spotify

Der US-Musiker David Lowery will für sich und seine Kollegen Urherberrechtsgebühren in Höhe von 150 Millionen US-Dollar bei Spotify eintreiben. Ein Erfolg könnte das gesamte Musik-Streaming-Geschäft ins Wanken bringen, berichtet Sebastian Moll in der Berliner Zeitung. „Unter dem neuen Modell“, sagte er, „verdienen die Künstler gar nichts mehr. Das Kasino nimmt alles.“

 

Weiterlesen (Berliner Zeitung, 06.01.2015, online)

Vergesst das Fernsehen? – Portishead verdienen 2.300 Euro mit 34 Millionen Streams

Das klassische TV-Sendermodell sei hinfällig, man brauche neue Finanzierungs- und Vertriebswege. So die neue Dok-Leipzig-Chefin Leena Pasanen im Interview mit SpOn (26.10.2015).

 

„Wir erleben gerade das, was die Musikbranche vor Jahren schon durchgemacht hat: Die Leute legen nicht mehr Wert auf die Verpackung eines Produkts – ob sie Musik als CD oder Schallplatte präsentiert bekommen, ist für sie nicht entscheidend. Genauso geht es Filminteressierten, denen ist es egal, auf welchem Weg sie an einen Film kommen.“

 

Doch wie viele Musiker können von der „Internet-Verwertung bzw. Selbstvermarktung“ leben? Welche Umsätze werden da generiert? Weiterlesen Vergesst das Fernsehen? – Portishead verdienen 2.300 Euro mit 34 Millionen Streams

Weltweiter Musikmarkt wächst erstmals seit 13 Jahren

 

Erstmals seit 13 Jahren ist der weltweite Verkauf von Musik wieder gewachsen, meldet die Süddeutsche Zeitung. Der Umsatz sei 2012 um 0,3 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar (12,6 Milliarden Euro) gestiegen, vermeldete ihr Verband IFPI. 1999 lag der der Umsatz bei 27,8 Milliarden US-Dollar gelegen. Mehr als ein Drittel, 34%, wurde über den Verkauf im Internet erwirtschaftet.

 

Der Verband forderte allerdings die Politik auf, noch radikaler gegen illegale Download-Plattformen vorzugehen.