Zitiert: Wie man KI-generierte Musik erkennen kann

KI-generierte Musik ist in den letzten zwei Jahren immer besser geworden und heute teilweise schwer durch das menschliche Ohr zu erkennen. Seit letztem Jahr sind wir aber in der Lage, KI-generierte Musik zu identifizieren. Aktuelle KI-Tools erzeugen charakteristische Artefakte im Audiosignal, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind, sich jedoch durch mathematische oder maschinelle Analyse schnell und sicher aufspüren lassen. Wir haben Millionen von Songs so aussortiert und darauf ein enormes Feedback erhalten. Aktuell haben wir die beste Software, um KI zu erkennen.

Alexis Lanternier, faz.net, 02.04.2026 (online)

Zitiert: GEMA sieht musikalische Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Gefahr

Aus Sicht der GEMA droht die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zum Risiko für die Musikkultur zu werden. Durch den Wegfall von Kultur- und Spartensendern würde die Sichtbarkeit und Förderung von Nischenmusik, kleineren Musikgenres und unabhängigen Musikschaffenden geschwächt. Auch die wirtschaftliche Existenz vieler…

Zitiert: Nur drei „Ost-Titel“ unter den „100 besten Alben aus Deutschland“

Die Zeitschrift „Musikexpress“ veröffentlichte 2019 ein Ranking der „100 besten Alben aus Deutschland“. Die Liste enthielt drei Ost-Veröffentlichungen, Silly standen mit ihrem epochalen Album „Mont Klamott“ auf Platz 100. Überflüssig zu erwähnen, dass sich die Jury fast nur aus West-Journalisten zusammensetzte. Der Osten interessiert den Westen nicht. Bis 1989 galt er vielleicht noch als ein bisschen exotisch, auf jeden Fall aber als rückständig. Ich glaube, dass Silly im Westen erst mal wie Wesen von einem anderen Stern bestaunt wurden. Mit den Texten konnte man ohnehin nichts anfangen.

Michael Rauhut, berliner-zeitung.de, 10.11.2025 (online)

Zitiert: Streaming-Vergütungsmodelle bevorteilen große Künstler

Mangelnde Transparenz im Musikstreamingmarkt ortet eine Studie. Sie wurde im Auftrag der Bundesregierung erstellt. Musikstreaming hat unabhängigen Künstlern kein goldenes Zeitalter beschert. Vielmehr sind die neuen Plattformen an die Stelle der alten Gatekeeper des Musikmarktes getreten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Auftrag gegeben hat: „Der Markt für Musikaufnahmen bleibt … auch im Streamingmodell von Informationsasymmetrien und struktureller Ungleichheit geprägt“.

heise.de, 11.02.2025 (online)

 

Vergütung im deutschen Markt für Musikstreaming (pdf)