Zitiert: Medien haben nicht zuallererst ökonomischen Interessen zu dienen

Es ist ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Rundfunkfreiheit vor allem dem Prozess freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung dient, nicht ökonomischen Interessen. Wenn sich Meinungs- und Medienvielfalt nicht über privatwirtschaftlichen Wettbewerb herstellt, ist es Aufgabe des Gesetzgebers, einen Rechtsrahmen zu schaffen, der…

Zitiert: Regionale Medienvielfalt fordern ohne einen Überblick darüber zu haben?

Die Länder haben eine AG Regionale Vielfalt eingerichtet. „Es droht“, so Sachsens Staatskanzleichef Oliver Schenk Interview mit medienpolitik.net, „ein Verlust an Vielfalt in der öffentlichen Debatte und bei der Information der Bürgerinnen und Bürger über Ereignisse und Entwicklungen gerade auch in ihrer…

Zitiert: Wer Medieninitiativen startet, sollte kein Geld von den großen Tech-Konzernen nehmen

Philippe Mottaz: „Die Versuchung für neue Medieninitiativen, Geld von Tech-Konzernen zu nehmen, ist natürlich groß, nachdem die alten Geschäftsmodelle von der digitalen Disruption zerstört wurden. Doch die GAFAs wollen mit solchen Partnerschaften vor allem sich selbst schützen, nämlich davor, selbst als Medienunternehmen mit entsprechender Verantwortung eingestuft zu werden.“ Der Genfer Unternehmer, der gerade das Medienprojekt „Geneva Global Insider“ entwickelt, ist daher der Meinung: „Wer Medieninitiativen startet, sollte dieser Versuchung widerstehen oder zumindest die Konditionen solcher Partnerschaften absolut transparent machen.“

 

Uwe Krüger, ejo-online, 23.1.2019 (online)

Zitiert: Vielfalt im ERSTEN: „Wir sind (D)eins“

„Um ein sorgfältig austariertes Für-jeden-etwas-Portfolio mit Spannendem, Gefälligem und noch mehr gefälliger Krimi-Spannung handelt es sich auch beim Gesamtpaket der insgesamt 144 neuen Fernsehfilme, die die ARD in diesem Jahr erstausstrahlen will. 35 Mittwochs-Filmen am einzigen genre-offenen Sendeplatz im deutschen Fernsehen stehen…

Neu im Zusammenhang zitiert: Welche Refinanzierungsfreiheit Medienvielfalt schafft

Der VPRT hat sich am Dienstag zum Berichtsentwurf des Europäischen Parlaments zur Audiovisuellen Mediendienste-Richtlinie geäußert. VPRT-Vorstandsvorsitzender Hans Demmel:

„Oberste Prämisse muss die Refinanzierungsfreiheit als Voraussetzung für Medienvielfalt in Europa sein. Nur flexible Rahmenbedingungen sichern die Zukunft audiovisueller Inhalte im Binnenmarkt, damit europäische Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben können.“

Ziel müsse eine noch stärkere Vereinfachung der Unterbrechervorgaben sowie die jetzt vorgeschlagene grundsätzliche Zulässigkeit von Single Spots sein. Zudem seien Quotenregelungen zur Förderung europäischer Werke mangels Bedarfs eines Eingriffes auf EU-Ebene sowie mit Blick auf die Programmfreiheit abzulehnen. (online) Weiterlesen Neu im Zusammenhang zitiert: Welche Refinanzierungsfreiheit Medienvielfalt schafft