Zitiert: Ungleiche Behandlung von US-Giganten und deutschen Medienunternehmen

Während die US-Giganten ihre Geschäftsmodelle so konzipieren, dass alle Produkte so zusammenhängen, um mit nur einer universellen Zustimmung des Nutzers funktionstüchtig zu sein, müssen Medienhäuser explizit pro Website das Einverständnis einholen. Natürlich nur mit mittelmäßigem Erfolg, weil der Nutzer die Wahl hat, in welche Datenverarbeitungen er einwilligt. Das verstärkt das Ungleichgewicht zwischen Journalismus und Tech-Konzernen weiter, das sich im Anzeigenmarkt schon durchgesetzt hat.

Wolfgang Lanzrath, sueddeutsche.de, 23.08.2021 (online)

Zitiert: Auch in Deutschland zu hohe Medienkonzentration

Rund 70 Prozent der Demokratieanforderungen erfüllen Deutschland, die Niederlande und Kanada. … Ein weiteres, „seit Jahren bekanntes, und weiterhin ungelöstes Problem“ stelle der hohe und weiter wachsende Grad an Medienkonzentration dar. Kein einziges Land weise einen Konzentrationsgrad unter CR 0,4 (Concentration Ratio) auf, was einem wettbewerblichen Normalzustand entspreche

Horizont.at, 16.04.2021 (online)

Zitiert: „Gesamtmeinungsmarktmodell“ kurz erläutert

Anders als das noch geltende fernsehbasierte Modell des Medienkonzentrationsrechts, ist die Grundlage eines Gesamtmeinungsmarktmodells die übergreifende Betrachtung aller meinungsrelevanten Medien (Fernsehen, Hörfunk, Zeitschriften, Zeitungen, Telemedien u.a.) eines Unternehmens. Zunächst würden die einzelnen Mediengattungen in ihrer Bedeutung für die Meinungsrelevanz gewichtet. Anschließend werden…

Zitiert: Deutschland hat kein funktionierendes Medienkonzentrationsrecht

Die KEK hat quasi keine Möglichkeit mehr, Fusionen von Medienunternehmen wirksam zu kontrollieren. Auch das Kartellrecht kann hier keine Abhilfe schaffen, da dieses sich lediglich auf eng begrenzte ökonomische Märkte, nicht jedoch auf die Meinungsmacht einzelner Medienmärkte bezieht.

Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei von Schleswig-Holstein, medienpolitik.net, 02.12.2020 (online)

Zitiert: Die Grenzen des MedienVielfaltsMonitor der Medienanstalten

Bisher liefert uns der MedienVielfaltsMonitor (MVM) der Medienanstalten einen Überblick darüber, wie sich das Mediennutzungsverhalten in Deutschland derzeit gestaltet. Positiv am MVM ist, dass er bereits gattungsübergreifend den Gesamtmeinungsmarkt betrachtet. Darüber hinaus stellt der MVM die Ergebnisse der Meinungsgewichtungsstudie sowie deren Ermittlung…