Zitiert: unabhängige KEK als Garant für Vielfaltssicherung

Der Grundsatz der Staatsferne verlangt eine unabhängige Medienaufsicht ….. Überhaupt wird die Abschaffung der KEK aus dem Umfeld der Landesmedienanstalten gefühlt seit dem Zeitpunkt ihrer Einrichtung mit dem 3. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄndStV), also seit mehr als 20 Jahren, gefordert. Auch wenn diesbezüglich fast…

Zitiert: Medienstaatsvertrag ist kein medienpolitischer Meilenstein

Die fernsehzentrierten Regelungen zur Medienkonzentration wurden aus dem alten Rundfunkstaatsvertrag übernommen. Danach wäre die Übernahme eines großen deutschen Medienunternehmens wie ProSiebenSat.1 oder Bertelsmann durch Google, Facebook oder ein großes Telekommunikationsunternehmen weiterhin möglich, ohne dass die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich…

Zitiert: Medienjournalismus in den Massenmedien wird zunehmend unmöglich

Ich denke, dass Medienjournalismus in den Massenmedien zunehmend unmöglich wird. Vor allem in der Schweiz, denn hier haben wir in den letzten Jahren eine sehr starke Medienkonzentration erlebt. Es gibt faktisch nur noch vier Unternehmen: CH Media, TX Group, Ringier und die…

Zitiert: Systemische Probleme erfordern systemische Lösungen

Ich denke, wir können kollektiv etwas verändern: Wir können entscheiden, dass wir etwas gegen die Marktkonzentration einzelner Firmen und wirtschaftliche Ungerechtigkeit tun. Und wenn wir das schaffen, schwächen wir gleichzeitig verschwörerische Gedanken und das kollektive Trauma, das diese Gedanken für viele Menschen überhaupt erst so attraktiv macht.

Cory Doctorow, zeit.de, 23.05.2020 (online)

Zitiert: Was beim Medienstaatsvertrag fehlt

Die KEK kritisierte schon vor zwei Jahren die fehlende Reform des Medienkonzentrationsrecht. Der Vorsitzende der KEK, Prof. Dr. Georgios Gounalakis, seine Verwunderung hierüber zum Ausdruck. „Seit nahezu drei Jahren befindet sich die KEK mit den Ländern im Gespräch über eine zeitgemäße Anpassung…