Zitiert: Das Bild des „alten weißen Mannes“ ist nicht hilfreich

Das Bild des „alten weißen Mannes“ finde ich in der Diskussion nicht hilfreich, was man kritisiert, nämlich jemanden auszugrenzen für etwas, für das er nichts kann, nämlich Alter, Geschlecht und Hautfarbe. Selbst, wenn das nur bildlich für ein bestimmtes Prinzip westlicher Klassen-…

Zitiert: Wie geht Doppelmoral heute?

Nun: allerschärfste Verurteilung des russischen Angriffs, aber keine Verhängung eines Gasembargos. Den Krieg in Europa ächten, aber Kriege im Rest der Welt geschehen lassen. Auf die russische Lügenpropaganda verweisen, aber über den auf Lügen aufgebauten Irakkrieg schweigen. Putins Gas dämonisieren, aber dafür…

Zitiert: Kuration – weniger ist mehr

Wofür Zeit, Aufmerksamkeit und Geld investieren? Bei der zunehmenden Fülle und Entbündelung von Medieninhalten würde dieser Entscheid Nutzerinnen und Nutzern immer schwieriger fallen. Medienhäuser versuchen diese Entscheide mit verstärkter Investition in Qualität und Fokussierung auf einzelne wenige Kern-Angebote zu erleichtern.

Doch die Beliebigkeit und Austauschbarkeit von vielen Medien-Angeboten ist noch immer gross, wie es weiter heisst. „Cover what you do best. Link to the rest“, predigte der US-amerikanische Journalist Jeff Jarvis bereits 2007. Dieser Ausspruch scheint heute aktueller denn je.

persoenlich.com, 3.1.2022 (online)

Zitiert: Medienästhetik der Kriegspropaganda muss zum Publikum passen

In der heutigen Zeit findet der Kampf um Diskurshoheit auf unseren Handys statt. Um die westliche Meinung so weit zu beeinflussen, dass die NATO-Staaten mehr Waffen an die Ukraine liefern, ist es unabdingbar, eine Medienästhetik zu nutzen, die mit dem Westen kompatibel ist. Russland braucht das nicht; seine Kriegspropaganda ist nach innen gerichtet.

Sheila Mysorekar, nd-aktuell.de, 30.03.2022 (online)

Zitiert: Carsten Brosda hat gute Gründe für die Staatsferne bei der Medienaufsicht

Hier „entscheiden jetzt die Regierungen“ und garniertem das Verbot noch mit dem Hinweis an internationale Online-Plattformen, einschlägige Dienste der betroffenen Sender auf jeden Fall zu unterdrücken. Er stelle sich eine ausgewogene Diskussion in einer Demokratie anders vor, betonte Brosda. Es gelte, vorab…