Zitiert: Streamingplattformen sind für Arthouse-Filme keine Alternative zum Kino

So sind mit den Fernsehanstalten entsprechende Senderechte vereinbart und die Filmförderer haben ihre Mittel an einen Kinostart gebunden. Eine Streamingplattform müsste dann ja eigentlich mindestens das gesamte Herstellungsbudget aufbringen, um den Film zu refinanzieren. Nach meiner Meinung und das bestätigen die Meldungen der letzten Wochen, rechnet sich das nur für große prestigeträchtige Mainstreamfilme und in Einzelfällen. Aber für die Mehrheit der Kinofilme, für die Branche insgesamt, wird eine Streamingplattform das Kino nicht ersetzen können, weder finanziell noch inhaltlich.

Jakob D. Weydemann, medienpolitik.net, 19.11.2020 (online)

Buchkritik: Wenig Chancen für sozialdemokratisches Handeln in Europa?

Spaniens früherer Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hat seine Erinnerungen publiziert. „Das Dilemma“ hat er sie genannt. In seinem Buch zeigt er, wie wenig Chancen sozialdemokratisches Denken angeblich derzeit in Europa hat. „Dem Versagen folgte eine bittere Einsicht: nämlich die, dass heutzutage…